Moos im Rasen – ist Eisendünger ein ratsames Mittel zur Moos-Bekämpfung?

Liebe Garten- und Rasenfreunde,

oftmals wenden sich Rasenfreunde an uns, die immer wieder mit viel Moos im Rasen zu kämpfen haben. Die richtige Pflege des Rasens ist ja wichtig, eine schöne und vitale Rasenfläche zu erhalten, die auch bei etwas stärkerer Nutzung resistent ist. Ein altbekanntes Hausmittel ist Eisendünger als Moosvernichter, aber die Frage ist, ob das eine gute Methode ist, um das Moos lozuwerden.

Prävention ist die beste Hilfe – Wie enteht Moos überhaupt?
Die Ursachen für ein vermehrtes Mooswachstum im Rasen  liegen in der Regel in bestehenden Standortbedingungen des Rasens, mit denen das Moos besser wachsen kann, als das Rasengras an der jeweiligen Stelle und der Rasen den Wettbewerb um den Wuchs verliert und sich nicht gegen das Moos durchsetzen kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig, angefangen von einer schattigen, generell etwas feuchten Lage (auch durch schlechte Wasserabführung bzw. Tendenz zur Staunässe), über mangelnde Nährstoffversorgung im Boden bis hin zu extremen pH-Werten im Rasenboden (zu sauer, und zu alkalisch ist für Rasen in der Regel kein förderlicher Boden). Ebenso ist mangelnde Belüftung der Tragschicht (die zudem oftmals auch zu dünn ist), ein Faktor, der Mooswachstum begünstigt.

Beste Methode – Verbesserung der Standortbedingungen
Die Bodenbedingungen verbessern, die Nährstoffzufuhr optimieren, den Boden lüften und evtl. noch Rasensand in den Boden einarbeiten – das sind mit Sichehreit die besten Möglichkeiten, auch nachhaltig dem Rasen ein Durchsetzen gegenüber dem Moos zu ermöglichen. Ebenso sollte gerade in schattigen Lagen die Sonneneinstrahlung verbessert werden, bspw. indem umstehende Großgehölze zurückgeschnitten werden.

Aktumaßnahmen – Eisendünger
Eisendünger ist ein weit verbreitetes Mittel und wird vielfach empfohlen. Mit Sicherheit ist das Ergebnis überzeugend, das Moos ist auf jeden Fall abgestorben. Allerdings gilt es bei der Anwendung im Rahmen der Pflege des Rasens große Vorsicht walten zu lassen, weil mit dem Thema auch viele Vorschriften zu beachten sind. Die ARD hat im Magazin Plusminus auch noch einen ganz interessanten Bericht zu dem Thema Moosvernichtung mit Eisendünger. Als Akutmaßnahme also eher ein regelmäßiges Vertikutieren des Rasens zu empfehlen, um eine dauerhaft schönen Rasen zu erhalten.

Sollten ganze Teile oder evtl. der gesamte Rasen durch die starke Vermoosung nicht mehr zu retten sein, sollte man auch über ein Neuanlage der Rasenfläche nachdenken. Mit Rollrasen / Fertigrasen erhalten Sie schnell ein schönes Ergebnis.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Kerkhoff-Grün Team

Pflege von Rollrasen – Besonderheiten und Unterschiede zu normalem Rasen

Liebe Gartenfreunde,

immer wieder errreichen uns Fragen von Rasenfreunden, ob sich die Pflege von Rollrasen und die Pflege von klassischem Rasen stark unterscheiden. Tatsächlich gibt es wesentliche Unterchiede in der Pflege von Rollrasen und der Pflege von klassischem Rasen, angefangen bei den Maßnahmen direkt nach der Verlegung bzw. der Aussaat des Rasens, aber auch in der Düngung und dem Mähen unterscheiden sich die Fertigrasen und normaler Rasen voneinander.
Rollrasen sollte bspw. direkt nach der Verlegung kräftig gewässert werden, so dass nicht nur die Rasensode selbst, sondern auch der darunter liegende Boden mit Wasser versorgt wird. Als Richtwert kann für die erste Wässerung 15-20l / qm² genommen werden. Zu wenig Wässerung führt dahingegen immer wieder zu Problemen mit dem Rollrasen und ist auch die häufigste Ursache für Rasenprobleme im Allgemeinen, daher sollte hier nicht gespart werden.
Im Gegensatz zu normalem Rasen, erfolgt der erste Schnitt bzw. das erste Mähen des Fertigrasens bereits nach 7-10 Tagen, wenn die Rasenlänge ungefähr um 4-5cm zugenommen hat. Wichtig ist es hier, nicht zu lange zu warten, denn sonst können sich die schwachwüchsigen Rasensorten nicht gegenüber den starkwüchsigen Sorten behaupten.
Bei klassischem Rasen dauert es fast eine gesamte Saison, bis die Saat gekeimt hat und ein erster Schnitt bzw. ein erstes Mähen des Rasens überhaupt Sinn macht und nicht sofort die Fläche zerstört.
Die Düngung von Rollrasen kann eigentlich recht schnell im normalen Rhythmus von 2-3 pro Jahr vorgenommen werden. Mit dieser Nährstoffversorgung des Fertigrasens ist eigentlich gewährleistet, dass sich der Rollrasen auch nachhaltig gut entwickelt.
Bei klassischem Rasen muss man wesentlcih mehr auf den Untergrund, die Wuchsgeschwindigkeit und auch die jeweilige Situation eingehen, denn es kann bspw. notwendig sein, dass noch Rasen nachgesäht werden muss etc. Hier kann man schlecht eine generelle Empfehlung geben, wann und wie stark das erste Mal der Rasen gedüngt werden sollte.

Beide Rasensorten, also sowohl Fertigrasen als auch normaler Rasen, gleichen sich im Laufe der Zeit natürlich immer weiter im Bezug auf Pflege, Mähen und Düngen aneinander an.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihren Bedarf. Sie können uns entweder telefonisch erreichen oder auch über ein Formular ein Angebot für die Verlegung von Rollrasen unvernbindlich anfragen.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Rollrasen oder Kunstrasen? Welcher Rasen ist besser für Sportrasenflächen (Golf, Fußball etc.) 2/2

Liebe Garten- und Rasenfreunde,

nachdem im ersten Teil die Anforderungen an Sportrasen, Golfrasen und Fußballrasen näher erläutert wurden und Kunstrasen auf Eignung für die verschiedenen Szenarien diskutiert wurde, folgt heute der zweite Teil, in dem Rollrasen und Fertigrasen betrachtet werden und inwieweit diese beiden Rasensorten als Sportrasen, Golfrasen und Fußballrasen geeignet sind.

Natürlicher Rasen wie Fertigrasen ist für viele Außensportarten immer noch sehr beliebt, auch wenn der Sportrasen besonderen Anforderungen gerecht werden muss. Als Grundlage für hochwertigen Rollrasen für den Sportbereich werden daher spezielle Gras-Sorten eingesetzt, die auf diese Anforderungen speziell eingehen. Fertig-Rasen ist dabei eine häufig genutzte Alternative zu gesätem Rasen,  denn das Ergebnis ist nicht nur umgehend erkennbar, sondern direkt zu bespielen. Durch die speziellen Sorten des  Roll-Rasens kann auch hier eine ganzjährige Nutzung sichergestellt werden; Im Vergleich zum normalen Gartenrasen oder Zierrasen ist Rollrasen standfester und robuster.

Trotz dieser guten Eigenschaften ist auch Fertigrasen ein reines Naturprodukt und bedarf bei intensiver Nutzung viel Pflege und die Nutzungsintensität ist begrenzt.
Beispielhafte Einsatzbereiche von Fertigrasen als Sportrasen sind z. B. als Fußballrasen oder Golfrasen. Fußballvereine verwenden bei den Haupt-Spielplätzen für die Liga-Spiele  Fertigrasen, wohingegen der Trainingsbetrieb auf anderen Sportplätzen (bspw. Kunstrasen-Plätzen) stattfindet. Ebenso werden Greens von Golfplätzen gerne mit Fertigrasen ausgestattet. Im Preisvergleich ist der Rollrasen mit Sicherheit günstiger in der Anschaffung als z. B. Kunstrasen. Aber zu einem guten Preisvergleich sollten auch andere Faktoren wie laufende Kosten und Lebensdauer hinzugezogen werden, die dann häufig die günstigen Anschaffungskosten im Vergleich zum Kunstrasen wieder relativieren.
Nicht immer die Entscheidung leicht zu treffen. Gerade ein Anbieter, der Fertig-Rasen und künstlichen Rasen im Sortiment hat, kann dabei optimal beraten.

Kerkhoff Grün ist ein erfahrener Anbieter von Rollrasen und Kunstrasen in den verschiedensten Anwendungsbereichen und verfügt über jahrelange Erfahrung mit der Verlegung von Rollrasen und Kunstrasen sowohl im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich. Viele Referenzen von Rollrasen und Kunstrasengeben ein gutes Bild über die Tätigkeitsbereiche. Auf der Website kann kostenlos und unverbindlich ein Angebot für die Verlegung von Rollrasen oder Kunstrasen angefragt werden.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Kerkhoff Grün Team

Rollrasen oder Kunstrasen? Welcher Rasen ist besser für Sportrasenflächen (Golf, Fußball etc.) 1/2

Liebe Garten- und Rasenfreunde,

in den nächsten beiden Beiträgen stellen wir einen Vergleich von Rollrasen und Kunstrasenvor und untersuchen, welche Rasen-Art sich besser für Sportasen eignet (also bspw. für Fußballplätze oder für Golfrasen). Viele unserer Kunden sind Vereine, die dankbar für eine gute Beratung bei der Entscheidung sind, welche Rasen-Sorte sie für ihren Bedarf wählen sollen. Dabei gibt es nicht nur einen Preisvergleich von Rollrasen, Kunstrasen und Fertigrasen, sondern einige Faktoren begünstigen auch die Auswahl bestimmter Rasensorten.

Sportrasen & Golfrasen – Wann eignet sich Rollrasen oder Kunstrasen besser?

Roll-Rasen hat in den letzten Jahren immer stärker Einzug in die privaten Gärten gefunden, anstelle von klassisch gesätem Rasen. Auch Kuinstrasen wird gerade bei kleineren Flächen von Privatpersonen als Möglichkeit gewählt, Naturrasen zu ersetzen. Der Ursprung liegt aber eher im Bereich der (semi-) professionellen Nutzung von Rasen, bspw. als Sportasen oder als Golfrasen. Aber welcher Rasen ist dort besser geeignet? Wann sollte man auf  Kunstrasen zurückgreifen, wann eher auf Fertig-Rasen? Wie teuer sind die Alternativen im Vergleich? Die Antworten auf diese Fragen liefert dieser Artikel.

Gerade als Rasen im Sportbereich (bspw. als Fußball-Rasen, Tennis-Rasen oder in anderen Bereichen) oder auch im Golfbereich sind die Rasenflächen besonderen Anforderungen unterworfen.  In der Regel können die Rasenflächen nur kurz regenerieren, werden stark beansprucht und müssen durch gleichmäßigen Wuchs und Ebenerdigkeit überzeugen, um einen problemlosen Spielbetrieb zu ermöglichen und auch die Spieler vor Verletzungen zu bewahren.  Können Fertigrasen, Kunstrasen und Fertigrasen diese Anforderungen gleichermaßen erfüllen?

Durch die hohe Nutzungsfrequenz hat Sportrasen in der Regel wesentlich weniger Zeit für die Regeneration als normaler Gartenrasen. Gerade bei natürlichem Rasen (auch in Form von Fertigrasen) ist der Pflegeaufwand hier entsprechend der jeweiligen Nutzung anzupassen. Bspw. ist ein Fertig-Rasen-Platz als Trainingsplatz für einen Fußballverein nicht unbedingt die erste Wahl, weil eine hohe Trainingsintensität nicht die für den Fertigrasen notwendigen Regenerationszeiten erlaubt.

Ebenso sollte der Rasen ausreichend durchlässig für Wasser sein und auch eine möglichst ebene Fläche bilden, um einen normalen Spielverlauf zu ermöglichen und gleichzeitig die Spieler vor Verletzungen zu schützen. Ist ein Tennis-Rasen oder auch ein Golfrasen, besonders das Grün, nicht wirklich eben, ist ein normaler Spielverlauf nicht möglich. Beide Eigenschaften hängen bei Fertigrasen in der Regel vom Untergrund und dessen Vorbereitung ab. Auch Kunstrasen verfügt inzwischen über weit entwickelte Drainagesysteme, so dass hier das Wasser gut abgeführt werden kann.

Die spezifischen Voraussetzungen, ob Rollrasen oder Kunstrasen besser geeignet sind, sind dabei von der Sportart abhängig, für die der Sportrasen genutzt werden soll. Bspw. ist beim Golfrasen die ebene Fläche wichtiger, als die Standfestigkeit der einzelnen Gräser, wohingegen bei stark genutztem Fußball-Rasen die Regenerationsfähigkeit im Vordergrund steht.

Kunstrasen als Sportrasen
Qualitativ ist künstlicher Rasen in den letzten Jahren wesentlich besser geworden. Gerade die Kunstrasen-Sorten, die mit Sand verfüllt werden, sind von Naturrasen nur schwer zu unterscheiden. Entsprechend zeichnet sich künstlicher Rasen im Einsatz als Sportrasen gerade für sehr stark genutzte Sportflächen aus:  Rasenteppich ist bei jedem Wetter zu bespielen, Kunstrasen benötigt nur extrem kurze Regenerationszeiten und auch der Pflegeaufwand zwischen den einzelnen Spieleinheiten ist bei künstlichem Rasen minimal. Auch wenn Kunstrasen gegenüber Rasen-Alternativen einen höheren Anschaffungspreis hat, amortisiert sich die Anschaffung nach kurzer Zeit. Der Pflegeaufwand bei hochwertigem  Rasenteppich ist gerade bei starker Nutzung wesentlich geringer als bei Rollrasen. Kunstrasen eignet sich also als Sportrasen (bspw. Fußball-Rasen) besonders gut für stark beanspruchte Flächen bzw. für Flächen begrenzter Größe. Höhere Anfangsinvestitionen für Anschaffung des  Rasenteppich und dessen Verlegung amortisieren sich nach kurzer Zeit.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Kerkhoff Grün Team

Mähroboter – der praktische Helfer bei der Rasenpflege

Liebe Gartenfreunde,

ein schöner und kräftig grüner Rasen braucht immer etwas Pflege. Die Rasenpflege liegt dabei oftmals in der Hände der Männer, die es zum Ritual gemacht haben, dass jeden Samstag erstmal der Rasen gemäht wird.
Wie man(n) am besten Rasen mähen kann und welche weiteren Pflegemaßnahmen empfehlenswert sind, um einen schönen Rasen zu erhalten, haben wir schon umfangreich in unserem Bereich „Rasenpflege – Mähen etc.“. Gerade im Sommer, wenn der Rasen kräftig wächst, ist es oftmal notwendig, zwei Mal in der Woche zu mähen. Diese oftmals lästige und zeitraubende Arbeit kann aber nun mit Hilfer neuer Technologie nun auch automatisch erledigt werden: Mähroboter (auch Rasenroboter, Automower etc. genannt) sind praktische Helfer, die den Rasen selbstständig mähen.
Waren diese praktischen, automatischen Rasenmäher am Anfang noch sehr fehleranfällig und haben alles andere als zuverlässig gearbeitet, hat sich das in den letzten Jahren stark verbessert, so dass die Mähroboter inzwischen nicht nur eine gute Alternative zum normalen Rasenmäher sind, sondern auch nicht mehr wesentlicher teurer sind, als qualitativ hochwertige Rasenmäher.

Die Installation und der Betrieb von Mährobotern ist dabei denkbar einfach und ist mit dem „Abstecken des Mähreviers“ für den Rasenroboter schon getan. In der Regel funktoniert das ganz einfach, indem eine Induktionsschleife (bspw. in Form eines kleines Drahtes) das Ende der Rasenfläche für den Rasenroboter signalisiert. Durch die Funktionen und Eigenschaften eines Mähroboters (Regensensor, sehr geräuscharmes Mähen, automatische Aufladung, Erkennung von Tieren und Menschen) ist dabei ein sicherer Betrieb ohne das Zutun des Menschen möglich.
Ebenso verfügen die Mähroboter auch über sehr intelligente Erkennungsfunktionen. So erkennt der Mähroboter bspw. wenn nicht viel Gras nachgewachsen ist und passt seine Mähintensität an. Auch Flächen mit höherem Gras werden erkannt und entsprechend intensiver gemäht.
Wie Sie sehen, haben Mähroboter (oder Automower, Rasenroboter) viele Kinderkrankheiten abgelegt und sind auf jeden Fall für den massentauglichen Einsatz geeignet. Auch vor großen Flächen müssen sich die Mähroboter nicht verstecken; viele Fußballfelder, Golfgreens und andere Großflächen werden bereits vollautomatisch von diesen Mährobotern gepflegt.

Wir führen nicht nur eine Auswahl von qualtitativ hochwertigen Mährobotern, sondern wir bieten natürlich auch eine umfangreiche Beratung und Installation der Rasenroboter an. Sprechen Sie uns einfach an und wir beraten Sie umfassend.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün