Probleme mit dem Rasen – häufig liegen die Ursachen im Boden – falscher pH-Wert, fehlende Nährstoffe etc.

Liebe Rasenfreunde und Hobbygärtner,

immer wieder erreichen uns zahlreiche Anfragen von Interessierten, die uns von Ihren Problemen mit dem Rasen im Garten erzählen. Die Probleme sind dabei vielfältig, angefangen bei starkem Mooswachstum über Klee und anderen Gewächse im Rasen bis hin zum Absterben von ganzen Flächen, die danach unansehnlich und kahl werden. Natürlich gibt es bei vielen Problemen sehr spezifische Ursachen, die zu genaue dem Problem mit dem Rasen geführt haben, häufig sind aber auch schon die  Vorraussetzungen für einen guten Rasen nicht geschaffen: Der richtige Boden für den Gartenrasen.

Der Boden bietet die Basis für jeden natürlichen Rasen, egal ob normaler gesähter Rasen oder auch Rollrasen. Nur mit einem geeigneten Boden kann der (Roll-) Rasen schön und dicht wachsen. Sind dahingegen die Bodenbedingungen nicht optimal, können sich andere Pflanzen wie Moos, Unkraut, Klee etc. gegen den Gartenrasen durchsetzen. Bei extrem schlechten Bodenbedingungen kann es sogar zum Absterben des Rasens führen.

Welche Bodenbedingungen sind optimal für einen schönen Rasen?
Generell stellt Rasen keine hohen Anforderungen an den Boden im Garten, trotzdem einige Grundvoraussetzungen erfüllt, um eine gutes Wachstum zu ermöglichen, denn nur so kann Gartenrasen oder auch Rollrasen langfristig schön und dicht wachsen. Bei Neubauten sollte man Wert darauf legen, dass der Garten mit gutem Mutterboden angefüllt wird und nicht mit minderwertigem Füllmaterial (Bauschutt etc.).

Der optimale Rasen-Boden ist eine Mischung als Sand und Lehmboden, sorgt also für eine ausreichende Speicherung von Nährstoffen, ohne gleichzeitig zu Staunässe zu neigen. Ebenso sollte der pH-Wert im neutralen Bereich (um 7) sein. Um einen guten Überblick über die Bodenzusammensetzung und die evtl. notwendigen Düngemaßnahmen genau planen zu können, ist eine Bodenanalyse beim Lufa empfehlenswert. Hier kann für wenig Geld eine umfangreiche Bodenanalyse incl. einer Düngeempfehlung beauftragt werden – auf jeden Fall eine empfehlenswerte Maßnahme, denn dann weiß man genau, was dort zu unternehmen ist und kann sich in der Regel auch eine Menge Geld für unnötigen Dünger etc. einsparen.

Neben dem Boden ist auch der Standort ein wichtiger Faktor, der bei der Wahl des Rasen berücksichtigt werden sollte – gerade schattige Gartenflächen brauchen spezielle Rasensorten. Rollrasen ist hier besonders geeignet, weil hier in der Regel hochwertige Schattenmischungen als Basis dienen, die auch mit wenig Sonne auskommen.

Sind die Bodenbedingungen oder der Standort für einen natürlichen Rasen eher schwierig, bietet sich Kunstrasen als gute Alternative an. Pflegeleicht, sehr robust und von natürlichem Rasen kaum zu unterschieden – das sind die Gründe, warum sich immer mehr Kunden für Kunstrasen entscheiden. Nicht nur für Dachterrassen, große Balkone und Innenräume, sondern auch als Alternativen zum klassichen Rasen wird Kunstrasen daher immer beliebter.

Wenn Sie Fragen zu Kunstrasen oder Rollrasen in Ihrem Garten haben – sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne und geben Ihnen Empfehlungen für eine optimale Rasen-Lösung.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

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