Woraus muss man im Winter bei Kunstrasen achten?

Selbst in den flachen Regionen Deutschlands ist der erste Schnee gefallen und viele Kunden fragen nun, ob Kunstrasen winterfest ist bzw. was man beim Kunstrasen im Winter besonderes beachten sollte. Der heutige Beitrag gibt hier die Antworten.

Hochwertiger Kunstrasen ist winterfest und muss nicht aufgenommen werden

Hochwertige Kunstrasen-Sorten sind absolut winterfest und überstehen auch tiefe Minusgrade ohne Schäden oder ähnliches; bspw. wird auf Kunstrasenplätzen im Winter sogar Sport getreiben, denn prinzipiell kann man Kunstrasen im Herbst oder Winter nutzen. Da hochwertige Kunstrasensorten besonders wasserdurchlässig sind (Informationen zur Wasserdurchlässigkeit von Kunstrasen), können Niederschläge oder auch geschmolzener Schnee ohne Probleme abfließen. Nur bei strengen Minusgraden sollte man vorsichtiger sein, denn dann verliert Kunstrasen seine Flexibiliät. Daher könnten die Kunstrasenhalme bei extremen Minustemperaturen und starker Belastung brechen, so dass man die Kunstrasenflächen im Winter nicht zu stark belasten sollten – das unterscheidet Kunstrasen nicht von normalem Naturrasen.

Mit der richtigen Vorbereitung kommt Kunstrasen gut durch den Winter

Um den Kunstrasen perfekt auf den Winter vorzubereiten, sollte man bspw. das Laub und andere Blätter im Herbst vom Kunstrasen entfernen. Am besten eignet sich hierfür ein normaler Besen oder ein Laubrechen. Gerade bei sandverfüllten Kunstrasen-Sorten sollte man auf den Einsatz eines Laubbläsers / Laubsaugers verzichten, da sonst auch die Sandfüllung mit herausgeblasen werden könnte. Auch wenn sich Unkraut im Kunstrasen gebildet haben sollte, ist dies zu entfernen (entweder klassisch über das Unkrautzupfen oder auch chemisch, indem man sanfte Mittel gegen Moos oder Algen einsetzt; hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn aggressive Unkrautvernichtungsmittel können auch den Kunstrasen schädigen). Weitere Tipps zur Pflege von Kunstrasen-Pflege im Winter finden Sie hier.
Gleichzeitig kann man im Herbst und zur Wintervorbereitung den Kunstrasen von Druckstellen befreien. Sonnenschirme, Gartenmöbel, Pflanzkübel oder andere schwere Objekte hinterlassen auf Kunstrasen immer Druckstellen. Auch diese Druckstellen kann man als Wintervorbereitung einfach mit einem Laubrechen wieder aufbürsten, so dass von den schweren Gegenständen nichts mehr zu sehen ist.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Rasenpflege im Herbst – was vor dem Winter für einen schönen Rasen zu tun ist

Liebe Rasenfreunde und Hobbygärtner,

die warme Jahreszeit verabschiedet sich gerade und der Winter kommt mit seinen Vorboten in die heimischen Regionen. Je nach Lage kann es auch im Oktober schon zu ersten Nachtfrösten in Deutschland kommen. Daher ist es jetzt an der Zeit, die Wintervorbereitungen zu treffen, damit der Rasen optimal auf die kalte Jahreszeit vorbereitet wird.

Abhängig von der Temperatur im Oktober, ist das Wachstum des Rasens nur noch sehr eingeschränkt, so dass der Mährhyhthmus entsprechend angepasst werden kann. Allerdings kann es bei stark vermoostem oder verfilztem Rasen sinnvoll sein, im Oktober noch einmal den Rasen zu vertikutieren. Ein stark verfilzter oder vermooster Rasen hat häufig größere Probleme, über den Winter zu kommen und ein frisch vertikutierter Rasen kann im Frühjahr direkt wieder mit vollem Wachstum beginnen.

Im Oktober oder später sollte der Rasen nicht mehr gedüngt werden, denn das Wachstum führt nur dazu, dass der Rasen viel Energie verbraucht, die eigentlich für die Winterhärte genutzt werden sollte. Mit dem Oktober fällt auch regelmäßig viel Herbstlaub auf den Rasen, das mit einer Harke oder einem Rechen entfernt werden sollte. Gerade unter einer durchgehenden Laubdecke kann Rasen faulen oder modern, weil das Gras dann von der der Sauerstoffversorgung abgeschnitten ist.
Bei einsetzendem Frost oder auch Schneefall sollte die Rasenfläche nicht mehr betreten werden. Die steif gefrorenen Grashalme können durch das Betreten abknicken und so kann der Rasen Schaden nehmen.

Neben den Arbeiten für eine perfekten Rasen gibt es im Oktober aber noch eine weiterer Aufgabe für Gartenfreunde und Hobbygärtner, denn auch die tierischen Bewohner des Gartens bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor und richten sich ihre Winterquartiere ein. Zweige, Laubhaufen (in den Beeten) oder auch Kompost sind bspw. für Igel ideale Plätze zur Überwinterung. Ebenso bieten Nistkästen den heimischen Vögeln guten Schutz bei extremer Kälte.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Für Gartenbesitzer: Räum- und Streupflichten im Winter

Liebe Hobbygärtner und Pflanzenfreunde,

der Rasen im Garten benötigt ja in der kalten Jahreszeit eher weniger Pflege und Aufmerksamkeit, sondern als Gartenbesitzer kann man sich an dem Anblick freuen, wenn eine schöne Schneedecke den Gartenrasen, Rollrasen oder Kunstrasen bedeckt.

Allerdings warten im Winter andere Aufgaben, denn der Garten liegt in der Regel an einer öffentlichen Straße. Wenn Schnee und Eis den Gehweg überziehen, hat der Anlieger Räum- und Streupflichten, die hier im Überblick beschrieben werden. Allerdings möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dier hier gegebenen Informationen nicht die kommunalen gültigen Regeln ersetzen können, denn genauen Winterdienst-Räumpflichten wird normalerweise auf kommunaler Ebene bestimmt.

In welchem Zeitraum muss geräumt werden? Gibt es Unterschiede zwischen Werktagen und Feiertagen?

Die Anlieger müssen im Winter die Bürgersteige und Gehwege derart räumen, dass Passanten gefahrlos diesen nutzen können. Die Räumpflicht besteht an Werktagen von 7:00 Uhr bis 20.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr und endet in der Regel 20:00 Uhr. Auch Arbeitstätige, Anlieger im Urlaub bzw. erkrankte Anlieger haben die Räumpflicht, so dass diese für Ersatz sorgen müssen.

Wer ist für das Räumen bzw. Streuen verantwortlich?

Grundsätzlich hat der Eigentümer die Verantwortung dafür, dass geräumt und gestreut wird. Diese Pflicht kann aber an Hausmeister, professionelle Winterdienst-Anbieter oder auch an die Mieter (wenn im Mietvertrag bzw. der Hausordnung so vorgesehen) übertragen werden. Trotzdem bleibt der Vermieter dafür verantwortlich die ordnungsgemäße Ausführung zu kontrollieren. Darüber hinaus stellt der Vermieter / Eigentümer die  Geräte für den Winterdienst (wie Schneeschaufel, Streumittel,  Schneefräse oder Hand-Schneeschieber).

Sand, Granulat oder Streusalz – womit darf gestreut werden?

Beim Winterdienst gilt: Die Rutschgefahr durch Eis und gefrorene Schneeflächen stellt oftmals das größere Problem im Vergleich zu einer Schneedecke dar. Daher muss auch  auch bei überfrierender Nässe oder Eisbildung (auch wenn kein Schnee liegt) auf jeden Fall gestreut werden, damit Gehewege und Bürgersteige gefahrlos genutzt werden können. Während Salz als Streumittel vielerorts verrboten ist, sind Sand oder Streugranulat als Streumittel im Winterdienst in der Regel erlaubt. Lokale Regeln sollten hier beachtet werden!

Wo genau muss geräumt werden?

Der Bürgersteig muss so geräumt werden, dass zwei Personen problemlos aneinander vorbeigehen können (was eine Breite vom mind. 1,20m bedeutet). Darüber hinaus müssen der Zugang zum Haupteingang des Hauses ( und der Weg zum Briefkasten für den Postboten) und Zugänge zu Mülltonnen, Garagen etc. von Eis und Schnee befreit werden. Bei herabhängenden Eiszapfen gibt es zwar keine eindeutige Gesetzeslage, aber auch hier wird in der Regel verlangt, dass keine Gefahr für die Passanten entstehen kann. Im Gegensatz zum Bürgersteig und den Gehwegen werden die normalen, öffentlichen Straßen von den kommunalen Winterdiensten mit den entsprechenden Winterdienst-Geräten geräumt.

Wohin mit dem Schnee bei größeren Schneemengen?

Bei langen Witnerperioden und / oder starken Schneefällen wird die anfallende Schneemenge schnell so groß, dass man sich Gedanken machen muss, wo man den Schnee lagert, denn den Schnee einfach auf die Straße zu schieben ist dabei keine gute Lösung. Bei großen Mengen Schnee auf den Straßen wird die Mindestbreite der Straße, die für die Durchfahrt frei bleiben muss, unterschritten. Daher sollte man sich frühzeitig Gedanken über eine Art Schneedepot machen (evtl. auch in Absprache mit den Nachbarn).

Gibt es besondere Regelungen für Gewerbetreibende und wenn ja, welche?

Gerade für Gewerbetreibende mit viel Publikums auch außerhalb der normalen Räumzeiten (also von 7:00-20:00 Uhr), z. B. Gastronomiebetrieben, gibt es daher auch die Räumpflicht zu den Publikumszeiten.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Kerkhoff-Grün Team

 

Eine Schneedecke auf dem Rasen – was man beachten sollte

Liebe Gartenfreunde und Rasenprofis,

wir sind mitten der Weihnachtszeit, die Temperaturen sind deutschlandweit knackig kalt und auch in den meisten Teilen Deutschlands ist Schnee gefallen, so dass wir an vielen Stellen von der weißen Pracht erfreut werden.

Auch der Rasen im Garten ist mit einer Schneedecke bedeckt. Egal ob frisch verlegter Rollrasen, Kunstrasen oder normal gesähter Rasen – man sollte jetzt ein paar Dinge beachten um den Gartenrasen nicht unnötig zu strapazieren. Dann kommt der sowohl normaler Rasen, wie auch Fertigrasen gut über den Winter und begeistert mit einem saftig frischen Grün im Frühjahr.

Wenn Sie die letzten Beiträge gelesen haben und den Rollrasen damit perfekt auf den Winter vorbereitet haben, sind die Vorraussetzungen schon einmal ideal, damit die grüne Oase im Garten den Winter gut übersteht. Noch schnell ein letztes Mal vor dem Frost gemäht, vom Laub befreit und darüber hinaus ist der optimale vorbereitete Rollrasen auch schon seit Oktober mit Langzeit-Rasendünger versorgt, der durch den hohen Kaliumgehalt für ein ein widerstandsfähiges Gras sorgt – perfekt, mit diesen Maßnahmen sollte dem entspannten Winter nichts mehr im Wege stehen.

Wenn wie jetzt eine durchgehende Schneedecke liegt, sollte der Rasen nicht mehr betreten werden. Das gilt nicht nur für normalen Rasen, sondern auch für Fertigrasen und ebenso für Kunstrasen. Denn sowohl natürlicher Rasen, wie auch Kunstrasen, verlieren bei Frost die Elastizität, so dass der Rasen beim Betreten abknickt. Normalerweise ist Rasen elastisch und richtet sich nach dem Betreten der Rasenfläche problemlos wieder auf. Durch die Kälte verliert der Rasen (auch der Kunstrasen, denn das Material wird spröde und knickt ab) diese Eigenschaft und kann ernsthaften Schaden nehmen.

Daher gilt: Im Winter sollte man sich an dem Anblick des Rasens erfreuen, das Betreten aber unbedingt vermeiden.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Kerkhoff-Grün Team

Der Winter ist da – Beleuchtung lässt den Rasen auch im Winter zum Hingucker werden

Liebe Gartenfreunde und Rasenprofis,

Anfang Dezember und die Temperaturen stellen sich langsam aber sicher auf den Winter ein, in vielen Regionen Deutschlands ist auch bereits der erste Schnee gefallen. Wir hoffen, Sie konnten unsere letzten Tipps zur Vorbereitung des Rollrasens / Fertigrasens auf den Winter gut nutzen und können sich jetzt ganz beruhigt den Winterarbeiten im Garten widmen, also eher das Material pflegen oder auch vielleicht den neuen Garten für das Frühjahr planen.

Auch für Kunstrasen haben wir bereits vor einiger Zeit die optimale Vorbereitung des Kunstrasens für den Winter beschrieben. Auch hier sind ein paar Dinge zu beachten, dass man im nächsten Jahr wieder viel Freude am Kunstrasen hat.

Was sich jetzt vielleicht noch anbietet, ist die Anbringung oder Installation von Licht im Garten. Auch wenn man im Winter nicht mehr den Roll-Rasen  betreten sollte, heißt das ja noch lange nicht (auch Kunstrasen sollte im Winter nicht mehr betreten werden), dass man keinen Spaß mehr an seinem Garten haben darf. Und mal ganz ehrlich, ist es nicht ein wunderbarer Anblick, wenn ein Garten und der Rasen im Garten frisch eingeschneit ist und im Dunkeln wunderbar illuminiert wird. Dabei gehen die Geschmäcker der Beleuchtung natürlich auseinander, ob weihnachtlich festlich, oder eher klassische Strahler – auf jeden Fall leuchten die Augen der meisten, wenn man im Dunkeln die Beleuchtung einschaltet und der Rasen mit einem Teppich aus frisch gefallenem Schnee bezaubern kann.

Winterliche Grüße,
Alexander Kipp
Vom Kerkhoff-Grün Team

Rollrasenrasen / Gartenrasen winterfest machen ? Hier gibt es die wichtigsten Tipps!

Liebe Gartenliebhaber und Freunde des gepflegten (Roll-) Rasens,

damit der Rasen auch im Frühjahr wieder durch saftiges Grün besticht, gilt es ein paar Tipps zu beachten, um die Grünfläche winterfest zu machen.

Grundsätzlich kann man dabei sagen, dass gesunder und gepflegter Rasen besser über den Winter kommt, als wenn er stark strapaziert ist oder wenig gepflegt wurde. Das gilt sowohl für gesähten Rasen, wie auch für Rollrasen, wobei Rollrasen natülich wesentlich schneller nach dem Verlegen winterfest ist.
Ist der Gesamtzustand der Rasenfläche also gut, werden die Chancen für den Rasen wesentlich besser, denn Winter und und auch strenge Temperaturen problemlos zu überstehen. Im Winter selbst gibt es viele Faktoren, die einen Einfluss auf den Rasen im Garten haben – lange liegende Schneedecken bedeuten Stress für den Rasen. Aber auch das Gegenteil, nämlich trockene Wind können die ungeschützte Rasenfläche beanspruchen. Was kann man also für eine perfekte Wintervorbereitung tun?

Neben der Rasen-Pflege und Herbstdüngung mit dem richtigen Rasendünger und den richtigen Geräten sollte die Rasenfläche von Schnittgut und Laub befreit werden, um Fäulnis unter der Laubdecke zu vermeiden. Ebenso sollte der Rasen auf eine Länge von 3-4cm gekürzt werden. Hier ist allerings zu beachten, dass das Mähen nicht unmittelbar vor anstehendem Frost geschehen sollte. Das Mähen stellt immer eine Veränderung der Grassoden dar und führen zu Energie, die der Rasen investieren muss. Gerade bei direktem Frost hat der Rasen die notwendige Energie oftmals nicht.
Im Winter selbst ist besonders wichtig, dass die Fläche nicht betreten wird, denn die stark heruntergekühlten Pflanzen verlieren die Flexibiltät und damit führt jeder Schritt direkt zu Schäden auf der Rasenfläche.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Kerkhoff Grün – Team