Kunstrasen muss auch im Sommer nicht bewässert werden – ganz anders als Naturrasen

Auch wenn es in den letzten Tagen wieder etwas mehr geregnet hat – trotzdem war in Deutschland und Europa diese Frühjahr wieder einmal vielerorts viel zu trocken – die Folge ist, dass es schon regionale Aufrufe gab und gibt, seinen Garten nicht mehr zu bewässern. Was hier noch eher die Ausnahme ist, ist bspw. in den USA in weiten Teilen schon der Normalfall: In den Sommermonaten dürfen Gärten und Grünflächen nicht oder nur noch ganz wenig bewässert werden.
Im Zuge des Klimawandels werden in Deutschland die mittleren Temperaturen ebenfalls steigen und die Niederschläge zurückgehen, so dass die Bewässerung von Grünflächen für Privatleute zum teuren Vergnügen werden kann. Ein eigener Grundwasserbrunnen, wie er heute gerade in ländlichen Regionen bei den meisten Hausbesitzen zur Gartenbewässerung zu finden ist, wird dann ebenso Seltenheitswert bekommen.

Naturrasen braucht im Sommer regelmäßige Bewässerung

Was im Sommer mit natürlichem Rasen passiert, wenn dieser nicht regelmäßig bewässert wird, kennt jeder Gartenbesitzer, der mal längere Zeit im Urlaub war und die Sommerhitze aus der frischen Grünfläche einen braunen Acker gemacht hat. Rasen bleibt im Sommer nur saftig grün, wenn dieser bei entsprechender Temperatur täglich bewässert wird. Wenn aber die Wasserkapazitäten beschränkt sind und das Grundwasser dafür nicht mehr ohne weiteres verwendet werden darf, wird das schnell zur kostspieligen Angelegenheit.

Kunstrasen bleibt auch ohne Bewässerung immer saftig grün

Kunstrasen im Garten

Kunstrasen sieht auch ohne Bewässerung immer saftig grün aus

Die Lösung ist hier Kunstrasen. Dieser bleibt auch ohne Bewässerung saftig grün, die Optik und Haptik bleibt auch bei langen Hitzeperioden unverändert erhalten. Und wenn man nur minimal den Kunstrasen morgens wässert, kann man sogar den sogenannten Nature-Fresh-Effekt bei den sandverfüllten Kunstrasen-Sorten erleben, der die herrliche Frische von Naturrasen imitiert.
Gerade in Regionen mit Wasserknappheit wird für Grünflächen entsprechend immer mehr Kunstrasen eingesetzt – angefangen vom kalifornischen Vorgarten bis hin zu Hotelanlagen an den typischen Sommerdestinationen. Kunstrasen sorgt vielerorts für wunderbare Grünflächen, ohne dass hier das wertvolle Nass zur Bewässerung genutzt werden muss. Das spart Wasser und ebenso viel Geld – wenn bspw. einen Preisvergleich von Kunstrasen und Naturrasen über einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet, ist es heute schon so, dass für die Pflege und Bewässerung von Naturrasen viel Geld investiert werden muss, wohingegen Kunstrasen nach der Anschaffung fast kostenfrei ist.

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Hitzewelle in Deutschland – Naturrasen muss jetzt gewässert werden, Kunstrasen nicht

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

eine Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff und vielerort geht das Thermometer auf die 40°C-Grenze zu. Die Wärme bedeutet für Hobbygärtner jetzt viel Arbeit, den der Rasen wie auch die anderen Gartenpflanzen müssen jetzt regelmäßig, durchaus zweimal pro Tag, gewässert werden. Sonst bilden sich auf dem Rasen schnell braune Stellen oder Rasen nimmt ernsthaften Schaden. Auf der einen Seite kostet das nicht nur viel Zeit, sondern kann mitunter auch finanziell recht teuer werden. Wer über keinen eigenen Brunnen verfügt oder Grundwasser für die Bewässerung des Gartens nehmen kann, muss auf das städtische Wasser zurückgreifen und damit wird die Wasserrechnung schon bei wenigen Tagen großer Hitze in die Höhe getrieben.

Kunstrasen sieht im Garten immer perfekt aus - auch ohne Bewässerung im Sommer

Kunstrasen sieht im Garten immer perfekt aus – auch ohne Bewässerung im Sommer

Eine Alternative bietet Kunstrasen: Kunstrasen muss auch bei hohen Temperaturen nicht gewässert werden, so dass man mit einen schönen Kunstrasen für den Garten nicht nur viel Zeit für die Rasenpflege sparen kann, sondern sich auch finanziell die anfangs höhere Investition in eine Kunstrasenfläche rechnet. Gleichzeitig sieht Kunstrasen immer perfekt aus – braune Stellen gibt es nicht. Auch wenn mal ein Planschbecken oder Schwimmbad auf dem Kunstrasen gestanden hat, ist das kein Problem. Wo normaler Rasen schnell unter so einer Belastung eingeht und große braune oder gelbe Rasenflecken zurückbleiben, muss man bei Kunstrasen einfach nur die flachgedrückten Halme mit einem Besen wieder aufbürsten und schon hat man wieder das perfekte Rasenbild. Wählt man hochwertigen Kunstrasen, sieht man heutzutage auch keinen Unterschied mehr zu klassischem Naturrasen – sowohl die Optik, wie auch die Haptik von hochwertigem Kunstrasen steht dem von normalem Rasen in Nichts mehr nach. Ganz im Gegenteil: Wo durch die Nutzung schnell kahle Stellen im Naturrasen vorhanden sind, sieht Kunstrasen immer perfekt aus – und das ohne viel Pflege oder zeitraubende und teure Bewässerung im Sommer.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Die richtige Bewässerung ist ein wichtiger Teil der Rasenpflege

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

die richtige Rasenpflege ist für eine schöne Grünfläche im Garten unabdingbar, sowohl klassisch gesäter Rasen, Rollrasen und sogar Kunstrasen benötigen Pflege, damit der Rasen nicht nur gut aussieht, sondern auch der normalen Nutzung standhält, denn in der Regel soll Rasen ja nicht nur gut aussehen, sondern wird aktiv genutzt.

Heute steht daher ein wichtiger Punkt bei der Pflege von natürlichem Rasen im Mittelpunkt: Die richtige Bewässerung. Rasen benötigt für eine schönes, saftig grünes Wachstum die richtige Menge Wasser, wobei sowohl zu viel wie auch zu wenig Wasser zu Problemen führen kann. Bekommt ein Rasen zu wenig Wasser, bildet er schnell braune Stellen aus und vertrocknet. Bekommt ein Rasen dahingegen zu viel Wasser oder bildet sich bspw. aufgrund der Bodenbedingungen Staunässe, ist das auch alles andere als förderlich für ein kompaktes Rasenwachstum. Zu viel Wasser kann verhindern, dass die Wurzeln ausreichend Sauerstoff bekommen und in der Folge daraus treten oftmals vermehr Rasenkrankheiten auf, verbreiten sich Pilzkrankheiten etc. Auch wenn die richtige Bewässerung eines Rasens nicht allzu schwierig ist, sollten dabei doch einige Dinge beachtet werden:

Gerade an sehr sonnigen Tagen (häufig im Juli und August) und in trockenen Wetterperioden reicht der natürliche Niederschlag nicht aus, um den Wasserbedarf zu decken, so dass künstlich bewässert werden sollte. Bewährt haben sich für eine gleichmäßige Bewässerung großer Flächen bspw. Rasensprenger, die in großer Auswahl im Handel erhältlich sind und ohne viel Aufwand auch große Rasenflächen mit ausreichend Wasser versorgen können. Gleichzeitig bieten die Rasensprenger auch eine Angabe von Förderleistung (meistens Liter pro Stunde) und beregneter Fläche, so dass man hier leicht zurückrechnen kann, wie viel Wasser der Rasen pro qm bekommen hat (was bspw. bei einer Bewässerung mit einem Schlauch oder ein Gießkanne fast nicht möglich ist). Was noch bei der richtigen Bewässerung von Rasenflächen zu beachten ist (Zeitpunkt, ob Regenwasser geeignet ist etc.) findet man z. B. hier.

Neben bestehenden Rasenflächen ist es besonders bei Rollrasen wichtig, direkt nach der Verlegung ausreichend zu bewässern. Einer der häufigsten Fehler nach der Rollrasen-Verlegung ist, dass man am falschen Ende spart – nämlich bei der Bewässerung. Als Daumenregel kann man sagen, dass pro qm mit mind. 15-20 Liter Wasser beregnet werden sollte – direkt nach der Verlegung und bei trockenem Wetter jeden 2. Tag, bis die Grassode wirklich angewachsen ist, denn erst dann kann der Rasen Wasser aus dem Boden beziehen.

Mit ein wenig Pflege und guter Bewässerung hat man dann auch dauerhaft eine tolle Grünfläche im Garten!

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Grillen auf einem gepflegten Rasen – was gibt es Schöneres im Sommer?

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

eigentlich beschäftigen wir uns an dieser Stelle immer mit den Themen rund um die perfekte Rasenpflege, aber heute wollen wir uns heute einmal dem Lohn der ganzen Mühen widmen, nämlich dem perfekten Grillabend. Es gibt doch nichts Schöneres, als an einem lauen Sommerabend auf einem gepflegten Rasen mit Freunden und / oder der Familie zu grillen. Gerade auf klassischem Rasen oder Rollrasen ist Grillen ohne Probleme möglich und selbst auf Kunstrasen kann man gut grillen.

Beim Kunstrasen sollte man gerade beim Kauf von einem Grill allerdings ein paar Dinge beachten. Kunstrasen ist in der Regel aus Polyethylen (PE) gefertigt und ist daher nicht resistent gegen Hitze, so dass man bei der Auswahl des passenden Gartengrills darauf achten sollte, dass nicht zu viel Hitze an den Rasen kommt. Alternativ kann man den Grill auch auf eine hitzerestente Unterfläche stellen (ein Holzbrett, eine Steinplatte oder ähnliches), so dass der Kunstrasen vor der Hitzestrahlung geschützt wird. So arrangiert sind dann dem persönlichen Grillgeschmack keine Grenzen gesetzt.

Waren früher relativ einfache Holzkohlegrills in fast jedem Garten zu finden, ist die Auswahl heute wesentlich größer, so dass man fast die Qual der Wahl hat. Gleichzeitig sind die unterschiedlichen Grillarten, ob auf Holzkohle, Gas oder sogar elektrisch gegrillt wird, fast schon eigene Ideologien und die Diskussionen darüber, welche Grillart denn nun besser ist, schnell abendfüllend werden kann.

Für einen schönen Grillabend im Garten werden aber meistens Holzkohle- oder Gasgrills gewählt. Der Vorteil bei Gasgrills ist besonders die schnelle und flexible Hitze. Schon nach kurzer Zeit ist ein Gasgrill einsatzbereit, wohingegen ein Holzkohlegrill immer etwas Zeit benötigt, bis die Kohle durchgeglüht ist und damit eine optimale Grilltemperatur bereitstellt. Auch muss man bei einem Holzkohlegrill immer etwas im Voraus planen und rechtzeitig Kohle nachlegen, wenn sich eine Verlängerung des Grillabends andeutet. Beim Gasgrill kann man den Grill einfach abschalten oder auch wieder anschalten, wenn bspw. Gäste noch später eintreffen oder zu späterer Stunde noch ein kleiner Hunger kommt.

Um einen guten Grill – egal ob Holzkohle, Gas oder Elektro – zu kaufen, sollte man sich daher am besten vom Fachhandel beraten lassen. Dort ist nicht nur die Auswahl am besten, sondern man bekommt auch den Grill, der am besten zum eigenen Bedarf passt. Auch im Internet gibt es Fachhändler für Grillgeräte, bspw. unter http://www.bbqexperte.de/ findet man nicht nur eine gute Auswahl, sondern auch das passende Zubehör zum Gartengrill, so dass dem perfekten Grillabend nichts mehr im Wege steht.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Rasenbewässerung – bei diesen Temperaturen die wichtigste Rasenpflege

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

Deutschland erlebt das bisher wärmste Wochenende des Jahres. Nicht nur Menschen suchen Abkühlung und trinken vermehrt bei so einer wahrhaften Hitze, auch für die Gartenpflanzen und besonders für den Rasen ist jetzt eine gründliche Bewässerung besonders wichtig, damit trotz der starken Sonne der Rasen immer schön saftig und grün bleibt.

Auch wenn es in einigen Regionen Deutschlands in den letzten Wochen stark geregnet hat, sollte der Rasen bei so hohen Temperaturen bewässert werden, denn die Graswurzeln reichen nur wenige Zentimeter in den Boden und aus den obersten Bodenschichten ist der Niederschlag der letzten Wochen schnell verdunstet bzw. vom Gras aufgebraucht.

Im Prinzip ist die Bewässern vom Gartenrasen auch nicht besonders schwierig und mit eine paar Tipps kann man sich auch bei der Sommerhitze über einen schönen, grünen und gleichzeitig kühlenden Rasen freuen. Am wichtigsten ist dabei der richtige Zeitpunkt der Bewässerung: Früh morgens oder am späten Abend sollte man den Rasen (und auch den restlichen Garten) wässern, damit die Pflanzen nicht verbrennen. Würde man über Tag den Rasen bewässern, wirken die Tropfen wie kleine Linsen, die das Sonnenlicht bündeln und entsprechend verbrennt der Rasen dann in der prallen Sonne. Zahlreiche weitere Tipps für die richtige Bewässerung des Rasens finden Sie auch hier.

Welche Hilfsmittel man beim Bewässern benötigt, hängt vor allen Dingen von der Größe des Rasens bzw. Gartens ab. Für kleine Rasenflächen reicht auch die gute, alte Gießkanne noch. Werden die Flächen etwas größer, greift man eher zum Gartenschlauch mit einem entsprechenden Aufsatz, so dass der Rasen richtig beregnet wird. Für größere Flächen ideal sind Rasensprenger, die für eine gleichmäßige und gründliche Bewässerung des Rasens sorgen. Wer es ganz bequem haben möchte, kann hier auch mit Zeitschaltuhren arbeiten, so dass vollautomatische die Bewässerung gestartet wird. Ebenso werden von einigen Herstellern auch Beregnungssysteme angeboten, die sich per App steuern lassen, so dass man auch im Urlaub den heimischen Garten mit ausreichend Wasser versorgen kann.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Kunstrasen kann unabhängig vom Wetter verlegt werden – auch im Hochsommer

Liebe Gartenfreunde,

jetzt ist der Sommer definitiv angekommen – mit Temperaturen jenseits der 30°C in ganz Deutschland kommt schnell Urlaubsfeeling auf. Während normaler Rasen bei so einem Wetter nicht mehr gesät werden kann und auch Rollrasen bei solchen Temperaturen nicht mehr optimal zu verlegen ist, bietet Kunstrasen weiterhin die volle Flexibilitä. Unabhängig von den Außentemperaturen kann Kunstrasen auch bei heißem Wetter verlegt werden und auch gleich genutzt werden. Wer sich also jetzt für den Sommer noch eine schöne Grünfläche für den (Vor-) Garten, die Dachterrasse oder den Balkon schaffen möchte, der sollte jetzt zu Kunstrasen greifen.

Kunstrasen wird als Bodenbelag für Dachterrassen immer beliebter und auch als Alternative zu natürlichem Rasen im Garten hat Kunstrasen in den letzten Jahren immer mehr Freunde gewonnen. Denn hochwertiger Kunstrasen verbreitet eine natürliche Atmosphäre, ist aber gleichzeitig sehr robust und intensiv nutzbar. Gleichzeitig ist der vom Aussehen, der Haptik und selbst vom Frische-Effekt (Nature-Fresh) von natürlichem Rasen kuam noch zu unterscheiden.
Daher fühlen sich selbst Kinder und Haustiere auf hochwertigem Kunstrasen sehr wohl, was an der Qualität von Kunstrasen-Sorten in Top-Qualität liegt. Diese sind dem natürlichen Original so ähnlich, dass man erst bei sehr genauem Hinsehen erkennen kann, dass es sich bei dem Bodenbelag der Dachterasse um Kunstrasen handelt und nicht um einen echten Rasen.
Aber Kunstrasen ist nicht nur zu so gut wie jedem Zeitpunkt zu verlegen, der künstliche Rasen hat noch zahlreiche, weitere Vorteile: Die Pflege von Kunstrasen bedarf nur wenig Zeit, so fällt bspw. das regelmäßige Mähen und Düngen weg. Auch ein aufwändiges Nachsähen, Vertikutieren und Belüften kann man sich bei Kunstrasen sparen. Und selbst bei intensiver Nutzung behält Kunstrasen seine tolle Optik, ganz im Gegensatz zu natürlichem Rasen.

Sollten Sie noch Fragen zum Kunstrasen, Rollrasen, Preisen oder der Verlegung haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zu Seite.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Jetzt den Kunstrasen für die Gartensaison vorbereiten

Liebe Rasenfreunde und Hobbygärtner,

das Frühjahr hat uns ja schon viel Sonne gebracht und daher ist jetzt höchste Zeit, den Kunstrasen auf die kommende Gartensaison vorzubereiten. Wie bereitet man den Kunstrasen am besten auf die Sommersaison vor? Darum geht es heute – die perfekte  Reinigung und Pflege von Kunstrasen. Der Vorteil von Kunstrasen ist es ja, dass man schon mit sehr wenig Pflege eine tolle Rasenfläche hat, trotzdem sollte man am Anfang der Sommersaison etwas Zeit investieren, um die Reste vom Winter zu entfernen und den Kunstrasen wieder perfekt aussehen zu lassen.

Alte Druckstellen entfernen (von schweren Objekten wie Planschbecken etc.)

Wenn lange Zeit ein Planschbecken, ein schwerer Pflanzkübel oder ein anderes schweres Objekt an einer Stelle auf dem Kunstrasen steht, wird dort der Kunstrasen bzw. die Fasern, flachgedrückt. Hier kann man mit einem harten (Straßen-)Besen oder auch einem Rechen die Kunstrasen-Fasern problemlos wieder aufzurichten. Am besten bürstet / harkt man die Fasern gegen die Polrichtung. Die dafür genutzten Gartengeräte (Nylonbürsten oder Blätterrechen) bekommt man kostengünstig im Baumarkt oder Gartencenter. Auch wenn der Kunstrasen häufig genutzt wurde, kann man durch ein Aufbürsten dem Kunstrasen wieder ein tolles Aussehen geben.

Entfernung von Laub / Blättern & Ausbessern der Klebeverbindungen

Es kommt nur sehr selten vor, dass sich eine Klebeverbindung zwischen den Kunstrasen-Bahnen löst. Trotzdem sollte in dieser Situation die offene Verbindung so schnell wie möglich repariert werden, damit keine größeren Schäden entstehen können.
Für Kunstrasen sind spezielle Kleber entwickelt worden, die hier verwendet werden müssen (andere Kleber können den Kunstrasen im schlimmsten Fall stark schädigen). Sollte ein solcher Fall eintreten, möchten wir Sie bitten, mit uns Kontakt aufzunehmen, denn das Nachbessern der Klebeverbindungen fällt unter unsere umfangreichen Garantiebedingungen.

Das vor dem Winter gefallene Laub entfernt man am einfachsten mit einem normalen Laubbläser, bei sandverfüllten Kunstrasen-Sorten sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Füllung nicht verloren geht bzw. wieder aufgefüllt wird.

Schmelzstellen im Kunstrasen ausbessern

Feuerkörbe, Grills und andere heiße Gegenstände sollte nicht auf Kunstrasen gestellt werden. Sollten doch einmal Schmelzstellen auftreteten, kann man dies im Kunstrasen recht einfach reparieren, indem man das Stück aus dem Kunstrasen ausschneidet und durch ein neues Stück Kunstrasen ersetzt. Daher sollte man Schnittabfälle bei der Verlegung nicht wegwerfen, sondern für derartige Situationen aufbewahren.
Bevor Sie die entsprechende Stelle reparieren, sollten Sie sich bei Ihrer Hausratversicherung zu erkundigen, ob  dieser Schaden etvl. getragen werden kann.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff-Grün

Kunstrasen-Pflege nach dem Winter – mit einfachen Tipps zum perfekten Kunstrasen

Laub und Schmutz sammeln sich in der kalten Jahreszeit auch auf Kunst-Rasen, so dass im Frühjahr der Kunstrasen einem kleinen „Frühjahrsputz“ unterzogen werden sollte, um den Kunstrasen auf dem Balkon oder der Dachterrasse auf den Sommer vorzubereiten. Dieser Artikel gibt die besten Empfehlungen für eine optimale Vorbereitung des Kunst-Rasens. Schon mit ein paar bietet Kunstrasen als Bodenbelag dann wieder die perfekte Optik auch der Dachterrasse, im Vorgarten oder auch auf dem Balkon.

Kunstrasen wird in Deutschland eine immer häufigere Alternative zu klassischem Rasen oder Rollrasen im Garten und auch auf der Dachterrasse oder dem Balkon wird Kunstrasen immer mehr der Bodenbelag der Wahl. Kunstrasen ist dabei nicht nur wesentlich robuster und bietet ein wunderbares, gleichmäßiges Bild, sondern auch die Pflege des Kunst-Rasens ist viel weniger Aufwand als bei vielen anderen Bodenbelägen – trotzdem kann Kunstrasen verschmutzen. Im Winter und wenn Laub auf den Kunst-Rasen fällt, bleibt auch hier ein wenig Pflege nicht aus. Die wichtigsten Pflege-Arbeiten für Kunstrasen werden im Folgenden erläutert.

Entfernung von Laub / Blättern und Unkraut vom Kunst-Rasen

Gefallenes Laub entfernt man am besten mit einem normalen Laubbläser. Sollte der Kunst-Rasen allerdings über eine Sandverfüllung verfügen, muss darauf geachetet werden, dass diese Füllung nicht ausgeblasen wird. Um die Laubdecke auf dem Kunstrasen nicht zu dick werden zu lassen, sollte man gerade in Bereichen mit vielen, großen Laubbäumen regelmäßig das Laub entfernen.

Unkraut auf dem Kunstrasen lässt sich am besten durch Zupfen, Bürsten oder Harken entfernen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Unkraut so früh entfernt wird, bevor es stark verwurzelt ist. Generell ist es empfehlenswert, bei Kunstrasen immer auf eine gewisse Grundsauberkeit zu achten. Für diesen Zweck kann man auch aus dem Baumarkt oder Gartencenter Mittel gegen Moos, Algen und Unkraut verwenden. Allerdings ist hier sicherzustellen, dass die jeweiligen Mittel auch für die Verwendung mit Kunstrasen geeignet sind und natürlich sollten die Anweisungen beachtet werden.

Kunstrasen von Druckstellen (bspw. von Planschbecken etc.) befreien

Haben auf dem Kunstrasen lange Zeit schwere Objekte an einem Punkt gestanden (bspw. Quick-Pools oder Planschbecken, Tische, Pflanzkübel o.ä.), sind die Fasern des Kunstrasens an der Stelle flach gedrückt. Mit einem harten Besen oder einem Laubrechen können diese Grasfasern wieder aufgerichtet werden. Nach dem Aufbürsten der Grasfasern hat der Rasenteppich wieder die natürliche Optik. Am besten bürstet / harkt man die Fasern des Kunstrasens dabei gegen die Polrichtung. Auch die hierfür notwendigen Gartengeräte erhält man im Baumarkt. Gleichzeitig kann auch intensive Nutzung des Rasenteppichs zu einem leichten Flachdrücken der Grasfasern kommen. Hier sollte die Optik ebenfalls durch Aufbürsten wieder hergestellt werden.

Klebeverbindungen zwischen den Bahnen des Rasenteppichs reparieren

Auch bei gut verlegtem Kunstrasen kann es dazu kommen, dass sich vereinzelt eine Klebestelle zwischen den Bahnen des Kunstrasens löst. Um größeren Schäden des Rasenteppichs vorzubeugen, sollte diese Klebestelle umgehend wieder geschlossen werden. Da es für Kunst-Rasen spezielle Kleber gibt, sollte man daher umgehend mit dem Betrieb Kontakt aufnehmen, der die Verlegung des Kunst-Rasens vorgenommen hat, um den richtigen Kleber zu bekommen. Gleichzeitig fällt diese Nachbesserung des Kunstrasens auch unter die Garantiebedingungen von seriösen Unternehmen.

Ausbessern von Schmelzstellen im Kunst-Rasen

Heiße Gegenständ und Feuer sind für Kunst-Rasen eine große Gefahr, so dass es beim Grillen oder Aufstellen von Feuerkörben schnell zu Problemen kommen kann und Schmelzstellen die Folge sind. Generell sollte man Grills, Feuerkörbe etc. gar nicht auf Kunst-Rasen stellen. Sind aber doch Schmelzstellen im Kunst-Rasen vorhanden, müssen diese Teile ausgetauscht werden. Dafür sollten Schneideabfälle von der Verlegung des Kunstrasens aufbewahrt werden, denn so hat man direkt die passende Farbe. In einem derartigen Fall kann auch die Hausratversicherung hinzugezogen werden, denn oftmals übernimmt diese die Schäden am Kunstrasen.

Wie man sieht, schon mit wenigen Handgriffen ist der Kunst-Rasen wieder perfekt hergerichtet und für die Sommersaison vorbereitet und man hat immer einen wunderschönen Rasen im Garten, auf dem Balkon oder der Dachterrasse.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Der Rasenkalender – Wann sind welche Rasenpflege-Arbeiten zu erledigen – ein Überblick über das Jahr

Liebe Gartenfreunde und Rasenprofis,

wann benötigt der Rasen im Garten welche Pflege? Hier gibt es einen Überblick, welche Pflegemaßnahmen für den Rollrasen und auch normalen Rasen im heimischen Garten ratsam sind. Damit bekommen Sie einen kleinen Überblick, welche Pflegemaßnahmen wann zu tun sind, wann etwas mehr zu tun ist oder wann nur wenig Arbeit mit dem Gartenrasen anfällt.

Januar:
Der eigentliche Rasen benötigt keine Pflege – die Zeit kann für die Pflege der Gartengeräte (wie Rasenmäher etc.) genutzt werden. Bei Frost und Schnee sollte auch im Januar die Rasenfläche weiterhin nicht betreten werden.

Februar:
Abhängig vom Wetter kann bei langen Warmperioden und hohem Rasen zum ersten Mal gemäht werden. Auch die Überreste des Winters können vom Rasen entfernt werden.

März:
Hier werden die Grundlagen für das Jahr gelegt: Die erste Rasendüngung sollte gemacht werden (der im Herbst aufgebrachte Langzeitdünger ist vom Rasen jetzt vollständig verbraucht), damit der Rasen wieder im saftigen Grün stehen kann. Evtl. Problemstellen können nachgesäht werden. Auch Teilbereiche können jetzt mit Rollrasen ersetzt werden.

April:
Im April und Mai steht der Rasen bereits in vollem Wachstum. Der im März aufgebrachte Rasen-Dünger kommt jetzt voll zur Wirkung, daher ist regelmäßiges Rasen-Mähen sinnvoll und notwendig.

Mai:
Im Mai kommt zeigt sich typischerweise das gesamte Moos, daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Vertikutieren und / oder Aerifizieren und weitere Maßnahmem zur Rasenpflege. Wenn mit dem Vertikutieren zuviel Rasen mit entfernt wurde, kann auch jetzt noch nachgesäht werden. Das regelmäßige Mähen geht weiter.

Juni:
Eine zweite Rasen-Düngung kann im Juni / vorgenommen werden (hier auch eher ein kaliumbetonter Dünger um dem Rasen widerstandsfähig gegen die Sommerhitze zu machen). Gleichzeitig wird jetzt das Wässern in Abhängigkeit vom Wetter notwendig. Das Mähen geht auch im Juni weiter.

Juli:
In der warmen / heißen Jahreszeit ist neben dem Rasenmähen das Bewässern besonders wichtig. Wenn dies bspw. über eine Rasensprenger erfolgt, sollte darauf geachtet werden, dass alle Bereiche des Rasens gleichmäßig beregnet werden.

August:
Gleiche Maßnahmen wie im Juli, d.h. Wässerung und Mähen des Rasens. Bei sehr stark genutztem Rasen kann hier ein dritte Düngung vorgenommen werden.

September:
Jetzt wird typischerweise die Herbstdüngung mit speziellem Langzeitdünger vorgenommen (kann auch im Oktober erfolgen), die den Rasen optimal auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Die kaliumbetonten Herbstdünger stärken das Gras und regen das Wachstum nicht mehr besonders an, so dass der Rasen robust wird. Mährhytmus kann in der Regel an das verringerte Wachstum des Rasens angepasst werden.

Oktober:
Hier sollte, wenn nicht bereits im September erfolgt, die Herbstdüngung stattfinden.

November:
Letzter Schnitt des Rasens vor dem Winter (sollte vor dem Frost erfolgen). Schnittlänge 4mm und das Schnittgut sollte nicht auf der Rasenfläche verbleiben. Ebenso sollte das Laub von Bäumen und Sträuchern von der Rasenfläche entfernt werden.

Dezember:
Ein Betreten der Rasenfläche vermeiden, da bei Frost die Grashalme nicht mehr elastisch sind und daher beim Betreten abbrechen und der Rasen stark geschädigt wird. Auch mit Schnee bedeckte Rasenflächen sollten nicht betreten werden, da auch die Halme abbrechen können und die Schneedecke sehr stark verdichtet wird und damit kein Sauerstoff mehr den Rasen erreichen kann.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Kerkhoff-Grün Team