Kunstrasen muss auch im Sommer nicht bewässert werden – ganz anders als Naturrasen

Auch wenn es in den letzten Tagen wieder etwas mehr geregnet hat – trotzdem war in Deutschland und Europa diese Frühjahr wieder einmal vielerorts viel zu trocken – die Folge ist, dass es schon regionale Aufrufe gab und gibt, seinen Garten nicht mehr zu bewässern. Was hier noch eher die Ausnahme ist, ist bspw. in den USA in weiten Teilen schon der Normalfall: In den Sommermonaten dürfen Gärten und Grünflächen nicht oder nur noch ganz wenig bewässert werden.
Im Zuge des Klimawandels werden in Deutschland die mittleren Temperaturen ebenfalls steigen und die Niederschläge zurückgehen, so dass die Bewässerung von Grünflächen für Privatleute zum teuren Vergnügen werden kann. Ein eigener Grundwasserbrunnen, wie er heute gerade in ländlichen Regionen bei den meisten Hausbesitzen zur Gartenbewässerung zu finden ist, wird dann ebenso Seltenheitswert bekommen.

Naturrasen braucht im Sommer regelmäßige Bewässerung

Was im Sommer mit natürlichem Rasen passiert, wenn dieser nicht regelmäßig bewässert wird, kennt jeder Gartenbesitzer, der mal längere Zeit im Urlaub war und die Sommerhitze aus der frischen Grünfläche einen braunen Acker gemacht hat. Rasen bleibt im Sommer nur saftig grün, wenn dieser bei entsprechender Temperatur täglich bewässert wird. Wenn aber die Wasserkapazitäten beschränkt sind und das Grundwasser dafür nicht mehr ohne weiteres verwendet werden darf, wird das schnell zur kostspieligen Angelegenheit.

Kunstrasen bleibt auch ohne Bewässerung immer saftig grün

Kunstrasen im Garten

Kunstrasen sieht auch ohne Bewässerung immer saftig grün aus

Die Lösung ist hier Kunstrasen. Dieser bleibt auch ohne Bewässerung saftig grün, die Optik und Haptik bleibt auch bei langen Hitzeperioden unverändert erhalten. Und wenn man nur minimal den Kunstrasen morgens wässert, kann man sogar den sogenannten Nature-Fresh-Effekt bei den sandverfüllten Kunstrasen-Sorten erleben, der die herrliche Frische von Naturrasen imitiert.
Gerade in Regionen mit Wasserknappheit wird für Grünflächen entsprechend immer mehr Kunstrasen eingesetzt – angefangen vom kalifornischen Vorgarten bis hin zu Hotelanlagen an den typischen Sommerdestinationen. Kunstrasen sorgt vielerorts für wunderbare Grünflächen, ohne dass hier das wertvolle Nass zur Bewässerung genutzt werden muss. Das spart Wasser und ebenso viel Geld – wenn bspw. einen Preisvergleich von Kunstrasen und Naturrasen über einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet, ist es heute schon so, dass für die Pflege und Bewässerung von Naturrasen viel Geld investiert werden muss, wohingegen Kunstrasen nach der Anschaffung fast kostenfrei ist.

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Pflege von Rollrasen – Besonderheiten und Unterschiede zu normalem Rasen

Liebe Gartenfreunde,

immer wieder errreichen uns Fragen von Rasenfreunden, ob sich die Pflege von Rollrasen und die Pflege von klassischem Rasen stark unterscheiden. Tatsächlich gibt es wesentliche Unterchiede in der Pflege von Rollrasen und der Pflege von klassischem Rasen, angefangen bei den Maßnahmen direkt nach der Verlegung bzw. der Aussaat des Rasens, aber auch in der Düngung und dem Mähen unterscheiden sich die Fertigrasen und normaler Rasen voneinander.
Rollrasen sollte bspw. direkt nach der Verlegung kräftig gewässert werden, so dass nicht nur die Rasensode selbst, sondern auch der darunter liegende Boden mit Wasser versorgt wird. Als Richtwert kann für die erste Wässerung 15-20l / qm² genommen werden. Zu wenig Wässerung führt dahingegen immer wieder zu Problemen mit dem Rollrasen und ist auch die häufigste Ursache für Rasenprobleme im Allgemeinen, daher sollte hier nicht gespart werden.
Im Gegensatz zu normalem Rasen, erfolgt der erste Schnitt bzw. das erste Mähen des Fertigrasens bereits nach 7-10 Tagen, wenn die Rasenlänge ungefähr um 4-5cm zugenommen hat. Wichtig ist es hier, nicht zu lange zu warten, denn sonst können sich die schwachwüchsigen Rasensorten nicht gegenüber den starkwüchsigen Sorten behaupten.
Bei klassischem Rasen dauert es fast eine gesamte Saison, bis die Saat gekeimt hat und ein erster Schnitt bzw. ein erstes Mähen des Rasens überhaupt Sinn macht und nicht sofort die Fläche zerstört.
Die Düngung von Rollrasen kann eigentlich recht schnell im normalen Rhythmus von 2-3 pro Jahr vorgenommen werden. Mit dieser Nährstoffversorgung des Fertigrasens ist eigentlich gewährleistet, dass sich der Rollrasen auch nachhaltig gut entwickelt.
Bei klassischem Rasen muss man wesentlcih mehr auf den Untergrund, die Wuchsgeschwindigkeit und auch die jeweilige Situation eingehen, denn es kann bspw. notwendig sein, dass noch Rasen nachgesäht werden muss etc. Hier kann man schlecht eine generelle Empfehlung geben, wann und wie stark das erste Mal der Rasen gedüngt werden sollte.

Beide Rasensorten, also sowohl Fertigrasen als auch normaler Rasen, gleichen sich im Laufe der Zeit natürlich immer weiter im Bezug auf Pflege, Mähen und Düngen aneinander an.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihren Bedarf. Sie können uns entweder telefonisch erreichen oder auch über ein Formular ein Angebot für die Verlegung von Rollrasen unvernbindlich anfragen.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün