Tipps Teil VII: Der Weg zum schönen Rasen – Der richtige Rasendünger

Um dem Mangel an Nährstoffen entgegenzuwirken, ist die Auswahl des passenden Rasendüngers von großer Bedeutung. Es spielt dabei keine Rolle, ob Rollrasen oder Fertigrasen verlegt worden ist, oder auch Rasensamen gesät wurden, guter Dünger unterstützt das Wachstum in einem mageblichen Anteil.

Grundsätzlich werden vielfältige Anforderungen an einen guten Rasendünger gestellt. Angefangen bei einer gleichmäßigen und langanhaltenden Nährstoffversorgung mit den richtigen Nährstoffen, soll ein Dünger die restliche Natur möglichst schonen. Aber auch im Rahmen der Anwendung werden unterschiedliche Ansprüche gestellt. Auf der einen Seite muss die Anwendung für den Menschen sicher sein und ein Verbrennen des Rasens ist auf jeden Fall zu vermeiden. Ebenso sollte das Handling ein problemloses du gleichmäßiges Verteilen ermöglichen, was sich bspw. in der Streubarkeit des Düngers niederschlägt, wie auch darin, dass der Dünger bei korrekter Lagerung nicht verklumpt. Teilweise sind die Merkmale situationsspezifisch. Fehlen im Boden z. B. bestimmte Nährstoffe, können diese mit einem darauf spezialisierten Dünger gut ausgeglichen werden. Auch hier können die Ergebnisse der Bodenanalyse wieder herangezogen werden, um eine optimale Abstimmung zu ermöglichen. Die allgemeinen Merkmale sollte jeder Dünger im Fachhandel erfüllen (Streubarkeit, umweltschonend etc.). Trotzdem lohnt sich immer ein Vergleich verschiedener Dünger, auch um eine günstige Lösung zu finden. Hier sollte nicht nur der reine Packungspreis herangezogen werden sondern wirklich vergleichen lassen sich nur genormte Preise, bspw. indem man vergleicht, was es kostet, den Rasen für ein Jahr mit diesem oder jenen Dünger zu versorgen. Denn dann werden Wirkungsdauer, notwendige Aufbringungsmenge oder Packungsgrößen nivelliert.  Hier nochmal die wichtigsten Eigenschaften, auf die ein guter Dünger untersucht werden sollte:
– Sorgt der Dünger für eine gleichmäßige und für die Situation angepasste Nährstoffversorgung?
– Passt die Granulatgröße zum Rasen?
– Ist der Dünger umweltschonend und ebenso sicher wie einfach in der Anwendung?
– Was kostet der Dünger pro Flächeneinheit pro Jahr im Vergleich zu alternativen Produkten?

Erst wenn diese Fragen ausreichend beantwortet werden können, sollte ein Dünger verwendet werden. Im Zweifel ist auch hier ein Fachmann zu Rate zu ziehen, um Falschdüngungen zu vermeiden, die nicht nur unnötige Arbeit darstellen, sondern ebenso teuer sind und evtl. sogar dem Rasen schaden können.

Alternativen zu speziellem Rasendünger
Landwirtschaftliche und Gartendünger sind in der Regel nur wenig geeignet, um den speziellen Anforderungen und Nährstoffbedarfen gerecht zu werden, so dass als grundlegender Rat auf jeden Fall ein spezifischer Rasendünger verwendet werden soll.

Von organischem Material als natürlicher Rasendünger ist nicht grundsätzlich abzuraten. Allerdings machen hier die schwierig zu bestimmende Wirkungsdauer, die ungewisse Dosierung und auch die gleichmäßige Verteilung die korrekte Anwendung oftmals schwierig. Ebenso wird das optische Bild und die Funktionalität nicht selten in einem unterwünschten Maße beeinträchtigt, dass an dieser Stelle Rasendünger den Vorzug erhalten sollte.
Als Fazit kann festgehalten werden, dass ein guter Rasendünger die folgenden Eigenschaften in sich vereinen sollte:
Langer Wirkungszeitraum indem insbesondere der Stickstoff in verschiedenen Formen dem Rasen als Nährstoff über einen langen Zeitraum zur Verfügung gestellt wird
Gleichmäßige Nährstoffversorgung begünstigt ein gleichmäßiges Wachstum und vermeidet Stoßwachstum
– Zusätzlich zu den Grundbestandteilen Stickstoff, Phosphor und Kalium sind Magnesium (Mg) und Eisen (Fe) sinnvolle Ergänzungen, um das Blattgrün und die damit zusammenhängende abhängige Photosynthese zu fördern
Alle Bestandteile sind umweltschonend, biologisch abbaubar und vollkommen unschädlich für Flora und Fauna
– Die Konsistenz lässt eine gleichmäßige und einfache Aufbringung zu und ist einfach in der Handhabung

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