Mikroplastik durch Kunstrasen – nicht bei Sorten von Kerkhoff Grün

Das Thema Mikroplastik durch Kunstrasen tritt aktuell immer stärker in den Blick der Öffentlichkeit. Wir beleuchten heute das Thema im Detail, erklären wo der Kunstrasen herkommt und welche umweltfreundliche Alternative wir bieten.

Kunstrasen für Fußballplätze mit Gummigranulat

Beim Kunstrasen für Fußball- und andere Sportplätze wird nicht einfach nur der Kunstrasen verlegt, denn um die notwendige Stabilität und die gewünschten Eigenschaften zu erreichen, wird zusätzlich ganz Gummigranulat als Einstreu in dem Kunstrasen verwendet. Dieses Gummigranulat besteht aus kleinen und kleinsten Kunststoffteilchen. Durch Witterung, Wind, Regen etc. wird das Gummigranulat aus dem Kunstrasen abgetragen und gelangt so in die Umwelt. Gleichzeitig zerfällt das Gummigranulat zu Mikroplastik. Pro Fußballplatz werden bspw. bis zu 100 Tonnen (!) von diesem Granulat aufgebracht, jedes Jahr müssen ca. 10 Tonnen pro Platz neu aufgebracht werden, weil diese Menge an Mikroplastik aus dem Kunstrasen in die Umwelt abgetragen wird. Betrachtet man die Anzahl der Kunstrasen-Plätze, kann man schnell erahnen, wie groß das Problem ist.

Nicht der Kunstrasen selbst ist die Quelle für das Mikroplastik

Die oben beschriebenen Ausführungen machen deutlicht, dann nicht der Kunstrasen selbst die Quelle für das Mikroplastik in der Umwelt ist, sondern das Gummigranulat. Wenn also alternative Materialien als Einstreu für den Kunstrasen verwendet werden, vermeidet man auch die Verschmutzung der Umwelt und Weltmeer durch das Mikroplastik aus dem Kunstrasen. Genau diesen Weg gehen wir bei unseren Kunstrasen-Sorten, indem wir ausschließlich Quarzsand verwenden, der zu 100% natürlich ist und keinerlei Gefahr für Umwelt oder Weltmeere darstellt.

Natürlicher Quarzsand als Alternative zum Gummigranulat für Kunstrasen

Im Unterschied zu dem oben beschriebenen Gummigranulat werden unsere Kunstrasen-Sorten entweder komplett ohne zusätzliches Einstreu genutzt (bei den meisten Kunstrasen-Sorten, die als Vollrasen-System genutzt werden können möglich; gerade für die Innenbereiche vermeidet man so ungewünschte Verschmutzunge) oder es kommt natürlicher Quarzsand zum Einsatz. Durch die Nutzung des Quarzsandes wird die natürliche Haptik des Kunstrasens unterstützt und es gibt bspw. den NatureFresh-Effekt, d.h. durch die Verdunstung von im Sand gespeicherten Wasser fühlt sich der Kunstrasen natürlich frisch an. Von diesem Einstreu aus natürlichem Quarzsand geht selbstverständlich keinerlei Gefahr für die Umwelt und Meere aus, da es sich zu 100% um ein natürliches Produkt handelt. Bspw. wird der Quarzsand auch anderweitig im Garten genutzt, um natürlichen Rasen zu belüften.

Vollrasensysteme benötigen kein Einstreu

Eine weitere Möglichkeit, um die Problematik des Mikroplastik beim Kunstrasen zu umgehen, ist die Verwendung sogenannter Vollrasen-Systeme. Diese speziellen Kunstrasen-Sorten müssen nicht notwendigerweise mit einem Einstreu genutzt werden, sondern kann optional zum Einsatz kommen. Wenn Einstreu bei den Vollrasen-Sorten zum Einsatz kommt, empfehlen wir aber auch immer Quarzsand, damit kein Mikroplastik durch Kunstrasen die Umwelt belastet.

Kerkhoff Grün verwendet nur Quarzsand als Kunstrasen-Füllung

Entsprechend können wir mit gutem Gewissen sagen, dass unser Kunstrasen nicht zur Verschmutzung der Umwelt durch Mikroplastik beiträgt – daher verzichten wir seit jeher bewusst auf Gummigranulat als Kunstrasen-Füllung und verwenden nur natürlichen Quarzsand.  Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben – wenden Sie sich gerne an uns!

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