Kunstrasen Pflege im Garten – mit wenig Aufwand zum perfekten Ergebnis

Kunstrasen wird gerade im Garten zur einer immer beliebteren Alternative zur klassischen Rasenfläche. Zwei Argumente überzeugen Gartenbesitzer besonders, anstatt Naturrasen auf eine Kunstrasen-Fläche zu setzen: Intensive Belastbarkeit und besonders überzeugend ist die wenige Pflege, die Kunstrasen im Garten benötigt.

Mähen, Düngen, Vertikutieren, Bewässern – natürlicher Rasen braucht viel Pflege

Natürlicher Rasen bedarf gerade im Sommer sehr viel und regelmäßig Pflege. Angefangen vom alljährlichen Vertikutieren, Düngen, Aerifizieren über das mindesten wöchentliche Rasenmähen bis hin zum Bewässerung kann einen die eigene Rasenfläche im Garten schon auf Trapp halten. Bei sonnigem Wetter und den richtigen Niederschlagsmengen kann sogar ein mehrmaliges Mähen pro Woche notwendig sein, um eine schöne, dichte und gleichmäßige Rasenfläche zu erhalten, so dass man alleine für die Pflege der Grünfläche im Garten je nach Größe mindestens 2-3 Stunden pro Woche einplanen sollte.

Kunstrasen im Garten wesentlich pflegeleichter

Im Vergleich zum Naturrasen benötigt Kunstrasen wesentlich weniger Pflege. Dinge wie Vertikutieren, Aerifizieren, Düngen und Mähen fallen beim Kunstrasen im Garten natürlich weg.  Ebenso muss Kunstrasen nicht bewässert werden, so dass man dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen kann. Gleichwohl kommt auch Kunstrasen im Garten nicht ganz ohne Pflege aus.

Aufbürsten vom Kunstrasen im Garten

Gerade wenn auf der Kunstrasenfläche über längere Zeit schwere Gegenstände den Rasen etwas plattgedrückt haben, sollte man diese Stellen wieder Aufbürsten, um die perfekte Rasenoptik wieder  herzustellen. Ob Sonnenschirm, Planschbecken, Pflanzkübel oder anderer Gegenstand, die Halme vom Kunstrasen werden vom Gewicht flachgedrückt und würden sich von selbst nicht unbedingt sofort wieder aufrichten. Mit einem harten Besen (wie einem Straßenbesen) oder einem handelsüblichen Laubrechen kann man die Kunstrasen-Halme einfach wieder aufbürsten, so dass die ursprüngliche Optik wieder hergestellt ist.

Laub und Unkraut vom Kunstrasen entfernen

Besonders im Herbst kann viel Laub auf den Kunstrasen fallen. Dies kann mit einem Laubbläser oder Laubrechen entfernt werden, wobei man bei den Sorten mit einer Sandfüllung darauf achten sollte, dass der Rasensand nicht vom Laubbläser ausgeblasen wird. Wenn dem doch der Fall sein sollte, kann man aber problemlos Rasensand nachstreuen.
Auch Unkraut kann sich bspw.. durch Flugpollen im Kunstrasen bilden, wobei hier ebenfalls die Sorten mit Sandfüllung etwas anfälliger sind, als die Kunstrasen-Sorten für den Garten ohne Sandfüllung. Am besten kann man das Unkraut im Kunstrasen durch normales Unkrautjäten (Zupfen, Ausbürsten oder Harken) entfernt werden. Sanfte Unkrautvernichter auf biologischer Basis sind hier eine weitere Möglichkeit, gegen das Unkraut vorzugehen (vorher an einem Reststück testen, ob das Mittel den Kunstrasen nicht angreift). Präventiv empfiehlt es sich, unter dem Kunstrasen im Garten ein Unkrautvlies zu verlegen, damit es erst gar nicht durch den Kunstrasen hindurchwachsen kann.

 

Kunstrasen im Winter – Darauf sollte man achten

In den letzten Tagen und Wochen hat der Winter in Deutschland Einzug gehalten und immer mehr Besitzer von Kunstrasen fragen sich, wie sie Ihre ob man den Kunstrasen besonders auf die kalte Jahreszeit vorbereiten muss oder worauf man beim Kunstrasen im Winter besonders achten sollte und ob der Kunstrasen überhaupt winterfest ist.

Kunstrasen ist absolut winterfest

Das wichtigste vorweg: Hochwertige Kunstrasen-Sorten sind natürlich absolut winterfest überstehen Minusgrade ohne Probleme. Prinzipiell kann man Kunstrasen sogar im Herbst oder Winter nutzen. Da hochwertige Kunstrasensorten besonders wasserdurchlässig sind (Informationen zur Wasserdurchlässigkeit von Kunstrasen), können Niederschläge ohne Probleme abfließen. Nur bei Minusgraden sollte man etwas vorsichtiger sein, ähnlich wie bei normalem Rasen. Bei normalem Temperaturen über dem Gefrierpunkt ist Kunstrasen sehr flexibel, aber mit sinkenden Temperaturen verliert Kunstrasen etwas an dieser Flexibilität und daher könnten die Kunstrasenhalme bei extremen Minustemperaturen und starker Belastung brechen, so dass man die Kunstrasenflächen im Winter nicht zu stark belasten sollten – das unterscheidet Kunstrasen nicht von normalem Naturrasen.

Kunstrasen auf den Winter vorbereiten

Um den Kunstrasen perfekt auf den Winter vorzubereiten, solle das Laub und andere Blätter im Herbst vom Kunstrasen entfernt werden. Am besten eignet sich hierfür ein normaler Besen oder ein Laubrechen. Gerade bei sandverfüllten Kunstrasen-Sorten sollte man auf den Einsatz eines Laubbläsers / Laubsaugers verzichten, da sonst auch die Sandfüllung mit herausgeblasen werden könnte. Auch wenn sich Unkraut im Kunstrasen gebildet haben sollte, ist dies zu entfernen (entweder klassisch über das Unkrautzupfen oder auch chemisch, indem man sanfte Mittel gegen Moos oder Algen einsetzt; hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn aggressive Unkrautvernichtungsmittel können auch den Kunstrasen schädigen).
Gleichzeitig kann man im Herbst und zur Wintervorbereitung den Kunstrasen von Druckstellen befreien. Sonnenschirme, Gartenmöbel, Pflanzkübel oder andere schwere Objekte hinterlassen auf Kunstrasen immer Druckstellen. Auch diese Druckstellen kann man als Wintervorbereitung einfach mit einem Laubrechen wieder aufbürsten, so dass von den schweren Gegenständen nichts mehr zu sehen ist.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

 

Aus Herbstlaub die perfekte Gartenerde machen – so geht’s

Der Herbst hat in riesen Schritten Einzug gehalten und nach den letzten schönen Sommertagen kommen jetzt die nasseren und windigeren Zeiten auf uns zu, in denen auch das Laub von den Bäumen fällt. Dabei können je nach Baumbestand schon recht ansehnliche Mengen Laub zusammenkommen, so dass ein Hobbygärtner hier nicht wenig zu tun hat.

Während in den Beeten ruhig eine dünne Laubschicht als natürlicher Dünger und Winterschutz liegen bleiben kann, sollte das herabfallende Laub von Rasenflächen und auch vom Kunstrasen vollständig entfernt werden. Eine Laubschicht auf dem Rasen birgt immer die Gefahr, dass darunter der Rasen modern oder schimmeln kann und selbst Kunstrasen ist vor dieser Gefahr nicht geschützt. Unter einer abgeschlossenen Laubdecke können sich Bakterien durch die Zersetzung des Laubs auch dem Rasen Schaden zufügen und auch auf dem Kunstrasen können sich so hässliche Flecken bilden. Daher sollte herabgefallenes Laub immer zügig vom Kunstrasen bzw. auch vom normalen Rasen entfernt werden. Doch wohin mit dem ganzen Laub? Am besten kompostieren, denn so erhält man direkt eine tolle Gartenerde, die man im Frühjahr verwenden kann.

Das Kompostieren von Laub ist denkbar einfach. Das (am besten kleingehäckselte) Laub kann man einfach in überall erhältliche Säcke für Gartenabfall füllen. Um eine gute Mischung zu bekommen, sollte man zusätzlich noch andere Gartenabfälle, wie Rückschnitt von Sträuchern oder Heckenpflanzen, kleinhäckseln und ebenso beimischen, wobei man auf kranke Pflanzenteile strikt verzichten sollte. Jetzt noch etwas Kompostbeschleuniger zugeben (das sind wichtige Kompostbakterien und weitere Mikroorganismen), den man im Gartencenter oder auch im Internet erhält und die Säcke verschließen. Um die Mikroorganismen mit Sauerstoff zu versorgen, einige Löcher in den Sack machen und dann heißt es warten. Nach 8-12 Wochen, also genau passend zum Frühjahr hat man dann perfekte Gartenerde, die man direkt für die Frühjahrsarbeiten im Garten verwenden kann.

So spart man nicht nur viel Geld für Gartenerde aus dem Baumarkt oder Gartencenter, sondern hat auch gleich eine gute Verwendung für das herabgefallene Laub.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

 

Kunst-Rasen jetzt auf den Winter vorbereiten – Pflegemaßnahmen für Kunst-Rasen

KunstRasen wird immer häufiger gerne als Alternative zu klassischem Rasen oder Rollrasen genommen – nicht nur im Garten, sondern gerade auf Dachterrassen oder den Balkon hat Kunstrasen zahlreiche positive Eigenschaften und ist nicht nur viel robuster, bietet sofort ein schönes, gleichmäßiges Rasen-Bild. Auch oder gerade die Pflegearbeiten bei Kunstrasen sind mit viel weniger Zeiteinsatz verbunden, denn im Gegensatz zu klassichem , natürlichem Rasen entfällt bei Kunstrasen ein Großteil der normalen Rasenpflege. Ganz ohne Pflege kommt aber auch Kunst-Rasen auf Balkons, Dachterrassen oder im Garten nicht aus. Gerade im Winter und wenn Laub auf den Kunstrasen fällt, bleibt auch hier ein wenig Pflege von Kunstrasen nicht aus. Daher werden die wichtigsten Maßnahmen für eine optimale Pflege von künstlichen Rasen hier beschrieben.

Laub, Blättern und Unkraut vom Rasenteppich entfernen

Im Herbst gefallenes Laub entfernt mit einem normalen Laubbläser, das geht relativ schnell und schont den Kunstrasen, wobei man allerdings bei den sandverfüllten Sorten mit Nature-Fresh-Effekt darauf achten sollte, die Füllung des Kunst-Rasens nicht auszublasen. Die Laubdecke auf dem Rasenteppich sollte man nicht zu dick werden zu lassen, so dass hier bei vielen und großen Laubgehölzen regelmäßig das Laub entfernt werden sollte.

Unkraut im  Kunstrasen  kann man durch einfaches Zupfen, Bürsten oder Harken entfernen. Dabei sollte man darauf achten, das Unkraut rechtzeitig zu entfernen, um zu verhindern, dass das Unkraut auf dem Kunstrasen Wurzeln schlägt. Selbst auf Balkonen und Dachterrassen kann es zum Unkrautwachstum im Kunstrasen kommen. Generell sollte bei Kunstrasen immer auf eine gewisse Grundsauberkeit geachtet werden, damit der künstliche Rasen lange in perfekter Optik erhalten bleibt. Aus dem Baumarkt oder Gartencenter gibt es zahlreiche Mittel, wenn sich Moos oder Algen gebildet haben sollten und auch Mittel gegen Unkraut im Rasen sind erhältlich. Allerdings ist hier sicherzustellen, dass die jeweiligen Mittel auch für die Verwendung mit Kunstrasen geeignet sind und natürlich sollten die Anweisungen beachtet werden. Gerade sehr scharfe Reiniger sollten auf keinen Fall verwendet werden, auch im Schäden im Kunstrasen zu vermeiden.

Kunstrasen von Druckstellen von schweren Objekten befreien

Haben auf dem Kunstrasen den Sommer über lange Zeit schwere Objekte an einem Punkt gestanden (bspw. Planschbecken), sind die Fasern des Kunstrasens an der Stelle flach gedrückt. Mit einem harten (Straßen-) Besen oder einem Laubrechen kann man diese Grasfasern wieder aufbürsten und die Optik ist wieder perfekt. Idealerweise bürstet / harkt man die Rasen-Fasern dabei gegen die Polrichtung. Die notwendigen Gartengeräte erhält man im normalen Baumarkt oder sind eh schon im “Gerätepark” vorhanden, denn Straßenbesen oder Laubrechen werden ja regelmäßig von den meisten genutzt. Auch durch intensive Nutzung des Kunst-Rasens kann die Faser flach gedrückt werden – hier sollte die Optik ebenfalls durch Aufbürsten wieder hergestellt werden.

Ausbessern von Schmelzstellen im Rasenteppich

Die ein oder andere Grillparty des vergangenen Sommers hat vielleicht unschöne Schmelzstellen im Kunstrasen hinterlassen. Eigentlich sollte man Grills, Feuerkörbe etc. gar nicht auf Rasenteppich stellen, weil die Hitze die Kunstrasen-Faser schmelzen kann. Sind aber doch Schmelzstellen im Kunstrasen vorhanden, müssen diese Teile ausgetauscht werden. Dafür sollten Schneideabfälle von der Verlegung des Kunstrasens aufbewahrt werden, denn so hat man direkt die passende Farbe. In einem derartigen Fall kann auch die Hausratversicherung hinzugezogen werden, denn oftmals übernimmt diese die Schäden am Kunstrasen.

Viele weitere Tipps zur einfachen und richtigen Kunstrasenpflege findet man auch hier. Wie man sieht, schon mit wenigen Handgriffen ist der Kunstrasen wieder perfekt hergerichtet und ideal für den Winter vorbereitet.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Rasenpflege im Herbst – Gibt es Besonderheiten?

Liebe Gartenliebhaber und Freunde des gepflegten Kunstrasens,

der Herbst tobt derzeit über Deutschland. Neben den wirklich schönen Seiten des Herbstes (das bunte Laub, die Kastanien und überall verwöhnt die Natur mit unglaublichen Farben) gibt es auch einige Facetten, die nicht sonderlich angenehm sind. Der Herbst ist nicht umsonst als stürmische Jahreszeit bekannt und auch die Gartenarbeit nimmt im Herbst wieder etwas zu. Gibt es Besonderheiten, die man bei der Rasenpflege beachten sollte? Muss frisch gelegter Rollrasen besonders gepflegt werden? Diese Fragen klären wir hier!
Ein wichtiger Punkt im Herbst ist natürlich der Niederschlag – es regnet relativ viel und das hat einen positiven und einen negativen Effekt für die richtige Pflege des Rasens. Der gute Effekt ist mit Sicherheit, dass eine Wässerung von Rasen notwendig ist. Auch beim Rollrasen ist keine besondere Wässerung notwendig (nur wenn dieser gerade verlegt wurde, muss er kräftig gewässert werden).
Wenn es allerding viel regnet, sollte der Rasen nicht gemäht werden, denn bei nassem Rasen verklumpt das Schnittgut und auch der Rasen selbst kann geschädigt werden, indem der Rasenmäher auch einem vom Regen aufgeweichten Boden einsinkt und die Grasnabe so verletzen kann. Also am besten dann mähen, wenn es nicht gerade tagelang geregnet hat!
Der zweite wichtige Punkt ist das herabfallende Laub. Die Rasenfläche sollte unbedingt vom Laub befreit werden. Das Problem beim Laub ist dabei auf der einen Seite, dass der Rasen kein Licht mehr bekommt und auf der anderen Seite kann Rasen unter einer Laubdecke zu faulen beginnen. Sowohl Lichtmangel wie auch ein Faulen führen zu ernsthaften Schäden der Rasenfläche.

Mit diese Tipps sind schon die wichtigsten Regeln für eine Herbstpflege des Rasen udn Rollrasens gegeben. Wie der Rasen am besten auf den Winter vorbereitet werden kann, haben wir bereits in einem vorherigen Artikel erläutert.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Kerkhoff Grün – Team