Ein guter Rasenmäher – unverzichtbar für die richtige Rasenpflege

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

der Hochsommer hat in Deutschland Einzug gehalten und gerade bei so einer Wetterlage wie jetzt – warme Temperaturen, im Wechsel mit kurzen Regenfronten und etwas kälterem Wetter – wächst der Rasen im Garten unaufhaltsam und regelmäßiges Mähen ist jetzt eine der Hauptaufgaben in der Rasenpflege. Dabei sollte man aber ein paar Dinge beachten, der Rasen sollte nicht zu kurz gemäht werden und gleichzeitig erleichtert ein guter Rasenmäher nicht nur die Arbeit, sondern schon auch den Rasen.

Gerade wenn das Wetter so rasenfreundlich ist wie jetzt, wächst ein gut gepflegter und gedüngter Rasen gut und gerne 3-5cm pro Woche. Für eine optimale Rasenpflege ist es empfehlenswert, nie mehr als 1/3 der Halmlänge beim Rasenmähen wegzunehmen, so dass man idealerweise den Rasen ein bis zweimal pro Woche von 6 auf 4cm kürzt. Wenn es ganz heiß ist, kann man auch etwas mehr stehen lassen, damit Boden sich nicht ganz so stark aufheizt. Neben dem richtigen Mährhythmus ist dabei auch der richtige Rasenmäher von großer Bedeutung – dieser erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern schont auch den Rasen beim Mähen. Stumpfe Messer am Rasenmäher sorgen beispielsweise eher dafür, dass die Rasenhalme abgerissen und nicht sauber geschnitten werden. Ein unsauberer Schnitt bedeutet für den Rasen aber wiederum regelrecht Stress.

fuxtec-logo-300x147Bei der Auswahl des passenden Rasenmähers ist natürlich auch die Rasengröße ein wichtiges Entscheidungskriterium – kein Mensch möchte mit einem einfachen Spindelmäher große Flächen mähen oder genauso wenig mit einem schweren Benzin-Rasenmäher eine kleine Vorgarten-Fläche. Ein renommierter Hersteller von Rasenmähern ist hier Fuxtec, der mit einem Fokus auf Benzinrasenmäher eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle bietet – angefangen von preisgünstigen Benzinrasenmäher für kleine Flächen bis hin zum Premium-Benzinrasenmäher mit flexibler Antriebsgeschwindigkeit, kraftvollem 7 PS Motor und 50cm Schnittbreite – so sind auch große Rasenflächen schnell gemäht.

Neben den reinen Rasenmähern gibt es auch die sogenannte Mulchmäher. Im Unterschied zu den normalen Rasenmähern wird hier der Grünschnitt nicht in einem Korb aufgefangen, sondern klein gehäckselt und auf dem Rasen verteilt. Dies organische Material dient dann gleichzeitig als Dünger für den Rasen.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Rasensorten und das richtige Werkzeug

Rasen besteht nicht nur aus einem Samen

Rasensamen werden im Handel immer als Rasenmischungen angeboten. Jeder Rasen besteht aus vielen einzelnen verschiedenen Gräsern, Kräutern und Leguminosen.

Welche Rasenmischung ist die Richtige?

Soll ein Zierrasen oder ein Nutzrasen angepflanzt werden? Diese Frage muss als erstes geklärt werden. Wie hoch ist die Inanspruchnahme wenn ein Nutzrasen angepflanzt werden soll? Auch die vorhandenen Gegebenheiten, ob der Rasen eventuell im Schatten liegt, sollte beim Aussuchen des Rasens berücksichtigt werden. Es gibt verschiedene Marken die unterschiedliche Mischungen im Angebot haben.

Beispiele:

– englischer Zierrasen
– Sport und Spielrasen
– Schattenrasen

Spezielle Mischungen:

– Nachsaatrasen
– Rasen und Unkrautvernichter in einem
– Wild und Naturrasen
– Kleintierrasen

Rasenmäher / Pflege

Jeder Rasen sollte bei Trockenheit gegossen werden. Vertikutiert wird zweimal im Jahr. Der größte Aufwand stellt jedoch das regelmäßige Mähen da. Um dieser Arbeit gut nachkommen zu können, sollte man sich einen elektrischen oder Benzin Rasenmäher zulegen. Die zu mähende Rasenmischung spielt hier keine Rolle, eher die Größe der zu mähenden Fläche. Rasenmäher haben einen Auffangkorb. Mulchmäher schneiden den Rasen und zerkleinern das Schnittgut so klein, dass es auf dem Rasen zurückbleiben kann und zum Mulchen (düngen) dient. Je langsamer ein Rasen wächst, je weniger Arbeit hat man damit, deshalb sollte man beim Anlegen eines Rasens auch diesen Punkt nicht ungeachtet lassen.

GPS-Modul für den Rasenroboter vereinfacht die Bedienung, Kontrolle und den Diebstahlschutz

Liebe Gartenfreunde und Rasenprofis,

heute stellen wir eine Neuerung aus dem Bereich der Rasenroboter vor – GPS-Module für Rasenroboter.
Das GPS-Modul für den Automower ist nun erhältlich – und bietet eine Fülle von Vorteilen gegenüber dem GSM- Modul, insbesondere in den Bereichen Bedienung und Diebstahlschutz. Wir haben das GPS-Modul für Sie getestet und
stellen die neuen Funktionen und ihre Vorteile hier vor. Soviel sei schon jetzt verraten: Alle Funktionen haben den Praxistest problemlos bestanden!

Fernsteuerung des Automowers vom Handy aus

Beim GSM-Modul erfolgte die Programmierung noch über die Auto-Check-Software des Händlers. Die Einstellungen waren daher fix und konnten nur vom Händler geändert werden. Eine Steuerung des Automowers vom Handy aus war dagegen nicht möglich. Das ist mit dem GPS-Modul nun anders – mit ihm können nun erstmals alle wesentlichen
Befehle direkt per SMS an den Automower gesendet werden – von der erstmaligen Programmierung über jede Änderung bis zum An- und Ausschalten. Mit dem GPS-Modul lässt sich der Automower daher erstmals wie mit einer Fernbedienung bedienen. Unverändert ist, dass der Automower Statusmeldungen über alle relevanten Ereignisse
versendet, insbesondere dann, wenn eine Betriebsstörung vorliegt. Eine App für Smartphones, die die Befehlseingabe  per Klick statt per Befehlscodes erlaubt ist bereits lieferbar.

Genaue GPS-Peilung bei Diebstahl

Neben der leichten Bedienbarkeit von unterwegs ist es vor allem der verbesserte Diebstahlschutz, der das GPS-Modul attraktiv macht. Das GSM-Modul versendete bei einer Störung des Betriebsablaufs, wie er durch ein Entfernen des Automowers vom Rasen erfolgte, ein einziges Mal eine SMS. So wusste der Nutzer zwar, dass ein Störfall eingetreten war. Eine nachfolgende Ortung des gestohlenen Automowers war aber nicht möglich, da das GSM-Modul keine weiteren Nachrichten mit Positionsangaben versendete. Dies ist beim GPS-Modul anders. Hier versendet der Automower sowohl beim erstmaligen Verlassen eines voreingestellten Sicherheitsbereichs eine SMS, als auch danach weiter in halbstündigen Abständen. Die SMS enthält exakte Positionsangaben (angegeben in Längen- und Breitenangaben). Dies hilft nicht nur bei der Auffindung des gestohlenen Automowers, sondern auch dabei, den Diebstahl gegenüber Polizei und Versicherung zu beweisen. Bei der voreingestellten Sicherheitszone handelt es sich um einen Radius, der um einen voreingegebenen Standort – zum Beispiel den Mittelpunkt der Rasenfläche – gezogen wurde.

SIM-Karte wird vom Händler eingebaut

Für die Verwendung des GPS-Moduls wird eine SIM-Karte benötigt, damit eine Kommunikation zwischen GPS-Modul und dem Handy des Nutzers hergestellt werden kann. Die SIM-Karte gehört nicht zum Lieferumgang und muss daher vom Kunden zusätzlich erworben werden. Die SIM-Karte wird vom Husqvarna-Händler zusammen mit dem GPS-Modul in den Automower eingebaut. (Kleiner Tipp: Wenn Sie die SIM-Karte zum Einbau beim Händler abgeben, achten Sie darauf, die PIN zu deaktivieren.)

Kompatibilität mit den meisten Automowern

Das GPS-Modul ist kompatibel mit allen Modellen des Automowers von Husqvarna, die auch mit dem GSM-Modul bedient werden können. Das bedeutet im Einzelnen:
Das GPS-Modul ist bereits standardmäßig eingebaut:
Automower 265 ACX
Automower Solar Hybrid

Das GPS-Modul kann eingebaut werden:
– Automower G 2 (ab Baujahr 2006, mit Tausch der Platine)
Automower 220 AC (ab Baujahr 2007 mit Tausch der Platine, ab BJ Mitte 2009 ohne Tausch der Platine)
Automower 230 ACX (ab Baujahr 2007)

Das GPS-Modul kann nicht eingebaut werden:
Automower 210 C
Automower 305
Automower 308 X

Fazit

Das GPS-Modul ist eine erhebliche Erleichterung bei der Bedienung des Automowers. Erstmals ist nun eine echte Fernbedienung des Automowers möglich – und das von jedem noch so weit entfernten Standort auf der Welt aus, solange dort Handy-Empfang besteht. Auch der Diebstahlschutz wurde mit dem genauen Tracking der GPS-
Koordinaten stark verbessert. Richtig perfekt wird das GPS-Modul mit der in Entwicklung befindlichen App werden.

Mit einem Automower ist also der Rasen im eigenen Garten und der Rollrasen schnell wieder in Form gebracht – und das Ganze ohne viel Stress und mit GPS-Kontrolle.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Mähroboter / Robomäher im Test – Wie gut sind Robomäher wirklich?

Liebe Gartenfreunde,

passend zur Gartensaison hat die WDR-Servicezeit sich mit dem Thema Rasenpflege beschäftigt. Ein ganz zentraler Punkt ist hier natürlich das Rasenmähen. In zahlreichen Beiträgen haben wir schon Tipps rund um das Thema Rasenmähen gegeben, denn sowohl normal Gartenrasen, aber auch Rollrasen können auf Dauer nur die Schönheit behalten, wenn die Rasenflächen regelmäßig gemäht werden.

Die verschiedenen Typen der im Handel erhältlichen Rasenmäher sind dabei sehr unterschiedlich. Angefangen beim Handrasenmäher für die kleine Rasenfläche über die bekannten Elektro-Rasenmäher und Benzinrasenmäher für mittelgroße Flächen bis hin zu den Aufsitzrasenmähern gibt es für beinahe jeden Bedarf den passenden Rasenmäher. Aber bei all diesen Modellen der Rasenmäher muss man immer selber mähen, und das kann im Sommer schon sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. In den letzten Jahren sind Robomäher immer beliebter geworden, denn diese Automatischen Rasenmäher versprechen ein selbstständiges Rasenmähen.

Die WDR-Servicezeit hat sich die verschiedenen Robomäher einmal näher angeschaut und auf Herz und Nieren geprüft. Ein lohnenswerter Beitrag für alle, die mit dem Gedanken spielen, einen Robotermäher zu kaufen: Beitrag der WDR-Servicezeit

Ein gute Auswahl Automatischen Rasenmähern / Robomähern bietet bspw. Robomaeher.de – viele Marken und alle Preisklassen sind dort vertreten.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team Kerkhof Grün

Stiftung Warentest hat Benzin-Rasenmäher getestet – Modelle der Markenhersteller überzeugen

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

bei dem Wetter setzt das Rasenwachstum wieder voll ein. Sowohl klassischer Rasen wie auch Rollrasen müssen wieder regelmäßig gemäht werden, denn eine regelmäßige Pflege des Rasens sorgt für ein schönes, gleichmäßiges Wachstum und gleichzeitig wird so Moos und anderen Problemen mit dem Rasen vorgebeugt.

Gerade bei größeren Rasen-Flächen sind Handrasenmäher keine gute Option mehr, daher sind im Handel zahlreiche Elektro- und Benzinrasenmäher erhältlich. Benzinrasenmäher bekommt man im Angebot schon für um die 100 €, aber gleichzeitig gibt es auch zahlreiche Rasemäher, die viele hundert Euro kosten. Sind diese Preisunterschiede gerechtfertigt und welche Benzin-Rasenmäher sind wirklich empfehlenswert?
Diese Frage hat sich die Stiftung Warentest jüngst gewidmet. Bei der Stiftung Warentest Hier kann man Auszüge der Ergebnisse lesen, das Fazit lautet hier eindeutig: Man sollte etwas mehr investieren, denn die ganz günstigen Rasenmäher machen nicht richtig Spaß. Etwas detaillierter mit den einzelnen Noten kann man sich die Modelle auf Testberichte.de anschauen.

Besonders die günstigen Rasenmäher-Modelle sind laut, haben teilweise keine guten Schnittergebnisse und sind nicht sehr robust gebaut. Wer das Rasenmähen lieber automatisch erledigen lässt, der kann auch Rasenroboter zurückgreifen. Wer das Rasenmähen komplett vermeiden möchte, trotzdem aber einen tollen Rasen im Garten schätzt, dem sei unser Kunstrasen empfohlen – immer eine wunderschöne Grünfläche im Garten, ohne dass viel Pflege notwendig ist.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkoff Grün

Robomäher oder traditioneller Rasenmäher – beides ist für Rollrasen geeignet

Liebe Gartenfreunde,

ein schöner und kräftig grüner Rasen im Garten immer etwas Rasenpflege, insbesondere das regelmäßige Mähen ist wichtig.

Abhängig von der Rasengröße gibt es die verschiedensten Modelle an RasenmähernSpindelmäher ganz ohne Motor, Elektro-Rasenmäher oder auch Benzinrasenmäher. Diese Rasenmäher sind natürlich schon eine große Erleichterung bei der regelmäßigen Pflege des Rollrasens. Die immer stärker aufkommenden Mähroboter / Robomäher erledigen diese oftmals zeitraubende Aufgabe der Gartenpflege nun vollkommen autark, ohne dass ein Eingreifen notwendig ist. Kann das Ergebnis von diesen Robomähern auch bei Rollrasen und Fertigrasen überzeugen?

Grundsätzlich unterscheidet sich Rollrasen oder Fertigrasen nicht wesentlich in der Pflege von normalem Rasen. Nur direkt nach dem Verlegen des Rollrasen sind einige spezielle Maßnahmen notwendig, aber schon nach kurzer Zeit ist zwischen normalen Rasen und Rollrasen fast kein Unterschied mehr zu merken. Daher bieten sich auch für das regelmäßige Mähen des Rollrasen Mähroboter als willkommene Helfer an.

Im Unterschied zu klassischen Rasenmähern haben Robo-Mäher allerdings keinen Auffangkorb für das Schnittgut, so dass das Schnittut auf dem Rasen verbleibt. Ähnlich dem Mulchmähen hat das Vorteile und Nachteile für die Rasenfläche: Durch das verwesende Schnittgut werden dem Rasen direkt wieder Nährstoffe zugeführt und ein häufiges Düngen wird dadurch eher unnötig. Wenn allerdings zu viel Schnittgut produziert wird bzw. das Schnittgut zu lang ist, besteht die Gefahr, dass der Rasen unter dem Schnittgut zu faulen beginnt. Daher ist beim Einsatz von Robomähern darauf zu achten, dass das Schnittgut hinreichend schnell verwesen kann.

Neben den oben beschriebenen Unterschieden sind Robo-Mäher natürlich eine sehr praktische Erfindung: Ohne eine Einwirkung von außen treten sie ihren Dienst an, fahren bei Bedarf wieder zur Ladestation und können auf einen festen Mäh-Rhythmus programmiert werden, so dass man immer eine perfekte Rasenfläche sein eigen nennen kann.
Hier ist eini Beispiel von unseren hochwertige Rasenrobotern:

Die Installation und der Betrieb von Mährobotern ist dabei denkbar einfach und ist mit wenigen Handgriffen erledigt.

Wir führen nicht nur eine Auswahl von qualtitativ hochwertigen Mährobotern, sondern wir bieten natürlich auch eine umfangreiche Beratung und Installation der Rasenroboter an. Sprechen Sie uns einfach an und wir beraten Sie umfassend.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team Kerkhoff Grün

Tipps Teil XI: Der Weg zum schönen Rasen – Mulchmähen – die Alternative zum Mähen

Mulchen allgemein nennt man das Aufbringen von Mulch auf eine genutzte Naturfläche. In der Landwirtschaft wird diese Methode genutzt, um die Nährstoffversorgung des Bodens sicherzustellen bzw. zu verbessern. Beim klassischen Rasenmähen wird das Schnittgut in der Regel entweder direkt in dem Auffangbehälter des Rasenmähers gesammelt oder nach dem Mähen aufgeharkt. Lässt man allerdings das Schnittgut nach dem Mähen auf der Rasenfläche liegen, so spricht man vom „Mulchmähen“.

Der Vorteil vom Mulchmähen 

Durch die Verrottung des Rasenschnittes auf dem Rollrasen selbst wird der Nährstoffkreislauf wieder geschlossen, indem die für das Wachsen des Rasens dem Boden entzogenen Nährstoffe direkt wieder eingebracht werden und der Boden entsprechend nicht oder wesentlich weniger auslaugt. Gleichzeitig kann eine zusätzliche Düngung verringert werden, so dass hier die Umwelt und der Geldbeutel geschont werden können. Zusätzlich muss das Schnittgut nicht entsorgt werden.

 Das korrekte Mulchmähen

Mit dem richtigen Werkzeug ist Mulchmähen nicht schwieriger als normales Rasenmähen. Spezielle, im Handel erhältliche Mulchmäher sind den regulären Sichelmähern sehr ähnlich im Aufbau, allerdings besitzen sie noch ein zweites Schneidwerk, um das Schnittgut noch weiter zu verkleinern und damit die Verrottung zu begünstigen.

Wie beim normalen Rasenmähen sollte gerade beim Mulchmähen auf einen trockenen Rasen geachtet werden. Nasses Schnittgut kann verklumpen und so eine gute Verteilung über die Rasenfläche erschweren. Denn je besser der Grasschnitt schon in den Rasen eingearbeitet wird, desto besser vollzieht sich auch der Verrottungsprozess, dahingegen kann durch aufliegendes Schnittgut sogar ein Fäulnisprozess einsetzten und den darunterliegenden Rasen (auch bei Rollrasen oder Fertigrasen) schädigen. Neben nassem Schnittgut kann auch ein zu langes Schnittgut ein gutes Verrotten verhindern, so dass die Häufigkeit des Mähens evtl. angepasst werden sollte.

Rasenflächen, die über ein Mulchmähen mit Nährstoffen versorgt werden sollen, sind mind. ein bis zweimal pro Woche zu mähen, um hier optimale Ergebnisse zu erzielen. Selteneres Mähen führt nicht nur zu sehr viel Schnittgut, sondern ein schmieriger Belag, der sich dann evtl. auf den Gräsern bildet, kann ebenfalls zu einer ungleichmäßigen Verteilung oder einem Verklumpen von Schnittgut führen. Die Verteilung über die Rasenfläche kann gleichzeitig mit einer Harke oder einem groben Besen noch unterstützt werden. Ebenso ist die Durchmischung mit Sand eine Methode, ein Verklumpen zu verhindern.

Als optimalen Zeitpunkt ist das Frühjahr zu nennen, um Nährstoffe für die anstehende Wachstumsperiode bereitzustellen.

 

Mulchen allgemein nennt man das Aufbringen von Mulch auf eine genutzte Naturfläche. In der Landwirtschaft wird diese Methode genutzt, um die Nährstoffversorgung des Bodens sicherzustellen bzw. zu verbessern. Beim klassischen Rasenmähen wird das Schnittgut in der Regel entweder direkt in dem Auffangbehälter des Rasenmähers gesammelt oder nach dem Mähen aufgeharkt. Lässt man allerdings das Schnittgut nach dem Mähen auf der Rasenfläche liegen, so spricht man vom „Mulchmähen“.

1.1.1       Der Vorteil vom Mulchmähen 

Durch die Verrottung des Rasenschnittes auf dem Rasen selbst wird der Nährstoffkreislauf wieder geschlossen, indem die für das Wachsen des Rasens dem Boden entzogenen Nährstoffe direkt wieder eingebracht werden und der Boden entsprechend nicht oder wesentlich weniger auslaugt. Gleichzeitig kann eine zusätzliche Düngung verringert werden, so dass hier die Umwelt und der Geldbeutel geschont werden können. Zusätzlich muss das Schnittgut nicht entsorgt werden.

1.1.2       Das korrekte Mulchmähen

Mit dem richtigen Werkzeug ist Mulchmähen nicht schwieriger als normales Rasenmähen. Spezielle, im Handel erhältliche Mulchmäher sind den regulären Sichelmähern sehr ähnlich im Aufbau, allerdings besitzen sie noch ein zweites Schneidwerk, um das Schnittgut noch weiter zu verkleinern und damit die Verrottung zu begünstigen.

Wie beim normalen Rasenmähen sollte gerade beim Mulchmähen auf einen trockenen Rasen geachtet werden. Nasses Schnittgut kann verklumpen und so eine gute Verteilung über die Rasenfläche erschweren. Denn je besser der Grasschnitt schon in den Rasen eingearbeitet wird, desto besser vollzieht sich auch der Verrottungsprozess, dahingegen kann durch aufliegendes Schnittgut sogar ein Fäulnisprozess einsetzten und den darunterliegenden Rasen schädigen. Neben nassem Schnittgut kann auch ein zu langes Schnittgut ein gutes Verrotten verhindern, so dass die Häufigkeit des Mähens evtl. angepasst werden sollte.

Rasenflächen, die über ein Mulchmähen mit Nährstoffen versorgt werden sollen, sind mind. ein bis zweimal pro Woche zu mähen, um hier optimale Ergebnisse zu erzielen. Selteneres Mähen führt nicht nur zu sehr viel Schnittgut, sondern ein schmieriger Belag, der sich dann evtl. auf den Gräsern bildet, kann ebenfalls zu einer ungleichmäßigen Verteilung oder einem Verklumpen von Schnittgut führen. Die Verteilung über die Rasenfläche kann gleichzeitig mit einer Harke oder einem groben Besen noch unterstützt werden. Ebenso ist die Durchmischung mit Sand eine Methode, ein Verklumpen zu verhindern.

Als optimalen Zeitpunkt ist das Frühjahr zu nennen, um Nährstoffe für die anstehende Wachstumsperiode bereitzustellen.

 

Bei der Auswahl eines passenden Mähers kann Sie ein Gartentechnik Fachhändler in Ihrer Nähe beraten. Z.B. bei der Genossenschaft IRMS  http://www.shop.irms.de mit 300 Rasenmäher- bzw Rasentraktor-Fachwerkstätten in ganz Deutschland.

Tipps Teil X: Der Weg zum schönen Rasen – Schnitthöhe und Tipps zum Mähen

Die richtige Rasenhöhe & die Drittel-Regel

Als Einstellung am Rasenmäher für ein gutes Ergebnis hat sich eine Schnitthöhe von 4cm herausgestellt. Wenn man dem Mäher keine Höhen, sondern Schnittstufen eingestellt werden können, sollte in der Bedienungsanleitung eine Angabe sein, welche Schnittstufe ungefähr 4cm entspricht.  Als weitere Methode kann man auf kleinen Probeflächen das Ergebnis einfach nachmessen und so die korrekte Einstellung vornehmen.
Allgemein gilt, dass nicht zu viel Gras auf einmal abgeschnitten werden sollte, um der Pflanzen keinen zu großen Schaden zuzufügen. Als Grundlage für den maximalen Rückschnitt kann man sich die sog. Drittel-Regel merken. Maximal ein Drittel der Rasenhöhe sollte auf einmal geschnitten werden. Gerade nach längerem Aussetzen (bspw. nach einem Urlaub), sollte der Rasen dann langsam wieder an die gewünschte Endhöhe herangeführt werden. Soll z. B. die Rasenlänge nach dem Schneiden 4cm sein, sollte also spätestens der Rückschnitt vorgenommen werden, wenn das Gras eine Länge von 6cm erreicht, um die Drittel-Regel nicht zu verletzen.

Die richtige Technik

Um ein schönes Ergebnis zu erhalten, sollte nicht nur die gesamte Breite der Schnittfläche ausgenutzt werden, sondern ebenso sollten nur schon geschnittene Flächen betreten werden. Ansonsten wird langer Rasen geknickt, der sich erst langsam wieder aufrichtet und vom Schnitt dann nicht sofort erreicht wird.
Bei Nässe oder Regen sollte nicht gemäht werden, da sowohl der Rasenmäher stärker beansprucht wird, als auch der Schnitt nur unsauber  vorgenommen werden kann. Schnittgut kann verklumpen und häufig nicht sauber in den Fangkorb ausgeworfen. Bei nassem Boden kann zusätzlich bei schweren Rasenmähern der Untergrund geschädigt werden, indem der Mäher einsinkt und den Rasenwurzeln Schaden zufügt.
Bei Trockenheit, im Herbst oder allgemein in Perioden geringeren Wachstums kann die Schnitthäufigkeit ebenfalls angepasst werden. Ebenso sollte die Schnitthöhe auf den entsprechenden Bedarf angepasst werden. Durch weniger Lichteinfall im Herbst kann ein längerer Halm notwendig sein, um die Pflanze trotzdem noch ausreichend mit Sonnenlicht versorgen zu können. Insgesamt sorgt ein längerer Rasenteppich für einen Schutz der Fläche, bspw. vor Austrocknung.  Entsprechend kann es notwendig sein, in Schattenlagen die Schnitthöhe anzupassen, um auch hier eine ausreichende Versorgung mit Sonnenlicht sicherzustellen.
Definierte Rasenkanten sind manchmal schwierig mit einem Rasenmäher zu schneiden, sobald der Mäher mit einer Seite in das nebenliegende Beet gerät, könnten der Rasenmäher auf dieser Seite abrutschen und so Teile des Rasens ausschlagen. Hier empfiehlt es sich, entweder den Rasen mit einer Reihe Pflasterung einzugrenzen, die sich für ein Befahren mit den Mäher-Rädern eignet, oder die äußere Kante mit einem speziellen Kantenmäher noch einmal separat einzukürzen.
Böschungen sollten immer quer zum Hang gemäht werden, um einen gleichmäßigen Schnitt sicherzustellen und gleichzeitig werden die Gräser vor Verletzungen geschützt.